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+++ Pflegereform mit Rolle rückwärts? +++ Kürzungen im Bereich Tagespflege verhindern! +++ Petition sofort mitzeichnen! +++
 
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender


  Geplante Pflegereform:
So bitte nicht, Herr Minister!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant schon länger eine Pflegereform. Dazu hatte er bereits Ende 2020 ein Eckpunktepapier vorgelegt. Das machte Hoffnung, denn es sah u.a. eine Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile auf monatlich maximal 700 Euro für längstens drei Jahre vor. Jetzt macht der Minister mit seinem aktuellen Arbeitspapier für eine Pflegereform die Rolle rückwärts.

Ein paar gute Ansätze im Arbeitsentwurf sind noch aufzufinden - vor allem aber spürte der DVLAB in seiner Mitglieder-Info 2.2021 problematischen Vorhaben nach. Hier drei Schlaglichter:

• Heimbewohner*innen sollen bei ihren Eigenanteilen im ersten Jahr nun gar nicht entlastet werden. Vom zweiten bis inkl. vierten Jahr staffelt sich die Entlastung prozentual (25, 50, 75 Prozent). "Das bleibt wirkungslos, weil ein Großteil der Bewohner*innen im ersten Jahr verstirbt", mahnt der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann.

• Leistungen für die Nutzung der Tagespflege sollen künftig halbiert werden, wenn auch ambulante Sachleistungen in Anspruch genommen werden. "Das würde die Entlastungsmöglichkeiten in der häuslichen Pflege enorm mindern und pflegende Angehörige in ihren Optionen stark einschränken", so Dürrmann.

• Ambulant sollen die Leistungen der Verhinderungspflege für die stundenweise Inanspruchnahme künftig nur noch zu maximal 40 Prozent eines gemeinsamen Jahresbetrages zur Verfügung stehen. Der DVLAB-Chef erläutert: "Also statt bis zu 2.418 Euro nur noch 1.320 Euro im Jahr für die stundenweise Entlastung. Diese drastische Einschränkung würde insbesondere pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz elementar treffen!"

Der DVLAB ruft alle seine Mitglieder und Mitstreiter*innen auf, derartige Reformvorhaben zu verhindern - durch Werbung für die Idee der Initiative "Pro-Pflegereform" sowie durch das sofortige Mitzeichnen der Petition "Keine Kürzung der Pflegesachleistungen (Tagespflege)".

Hier mehr Informationen

Hier die Petition

Top Aktuell

  Covid-19-Impfung:
Aktualisierte Empfehlung der STIKO

Die Sta?ndige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Impfung zum vierten Mal aktualisiert. Vorab ist nun eine online-Version der Empfehlung erschienen. Darin rät die STIKO u.a.: Unter Sechzigjährigen, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sollte 12 Wochen später als Zweitimpfung ein zugelassener mRNA-Impfstoff verabreicht werden.

Hier die Empfehlung

  Pflegewissenschaft:
Das Ende einer Fakultät

An der Philosophisch-Theologische Hochschule in Vallander (PTHV) wird es bald keine pflegewissenschaftliche Fakultät mehr geben. Damit bricht für die Pflege einer der wenigen Standorte universitärer Pflegeforschung, ein wichtiger Pfeiler der pflegewissenschaftlichen Ausbildung sowie eine erhebliche wissenschaftliche Expertise weg.

Hier weiterlesen


 Lohnvergleich Pflege:
Hamburg vorn, Thüringen hinten

Die Steuer-
beratungs-
gruppe ETL hat 360.000 Lohndaten aus der Pflegebranche ausgewertet und für ihre aktuelle Studie "Lohnvergleich Pflege" ermittelt: Die Löhne sind im Jahr 2020 im Vergleich zu 2018 um durchschnittlich 4,1 Prozent gestiegen. In Ost- und Westdeutschland verdienen Pflegekräfte aber immer noch ungleich, auch wenn der Unterschied schmilzt. Von den 13 untersuchten Bundesländer ist Hamburg Spitzenreiter. Dort erhalten beruflich Pflegende im Durchschnitt 14,93 Euro/Stunde brutto (ohne Zulagen), dicht gefolgt von Berlin (14,92 Euro/Std.) und Bayern (14,87 Euro/Std.) Thüringen hingegen belegt den letzten Platz mit 12,95 Euro/Stunde. Und auch nur vier Cent mehr wird in Mecklenburg-Vorpommern pro Stunde bezahlt. Nur knapp darüber liegen Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

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