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Herausforderung Altenpflege für die Politik

Bundeskongress 2018: volles Programm, volles Haus


Der 24. Bundeskongress am 15./16. November 2018 in Berlin war erneut komplett ausgebucht. Das ist eine gute Nachricht für die Alten- und Behindertenhilfe, denn es wird damit bestätigt: Die Leitungskräfte der Branche verfolgen aufmerksam, was u.a. auf der bundespolitischen Bühne in Berlin gespielt wird - mit enormen Auswirkungen auf die Pflege.

Das Stück hat viele Namen. Es heißt Umsetzung der neuen Pflegeausbildungen, Zukunft der stationären Pflege, Rezepte gegen den Personalnotstand und der richtige Personalmix, angemessene Versorgung von Menschen mit Demenz und ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten, Modernisierung der Qualitätssicherung und vieles andere mehr. Immer ist die Pflege der Hauptdarsteller - oder genauer gesagt: Gegenstand von Entwicklungen, Entscheidungen, Reformen, guten und weniger guten Ideen. Auf die Altenpflege richten sich derzeit enorme politische Aufmerksamkeiten und viele Aktivitäten, manchmal mit ihrer Beteiligung, oft genug wird sie aber auch gar nicht erst gefragt.

Der 24. Bundeskongress stand unter dem Titel "Herausforderung Altenpflege für die Politik". Er hat für die 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zentrale Fragen erhellt. Sie konnten z.B. mit nach Hause nehmen, dass es im Hinblick auf die Umsetzung der neuen Pflegeausbildungen für die Altenpflege jetzt um alles geht. Sie konnten nachvollziehen, was ein Spitze-Sockel-Tausch in der Pflegeversicherung für ihre Einrichtungen sowie für die Pflegebedürftigen bedeuten würde. Sie haben sich vertraut machen lassen mit ambulantisierten Versorgungsmodellen, die Nutzern tatsächlich dienen, sowie mit Neuerungen, die die neuen Qualitätsprüfungen ab 2019 mit sich bringen. Sie haben einen ambulanten Pflegedienst kennengelernt, der ganz auf Hierarchien verzichtet und sich vor Bewerbungen von Fachkräften kaum retten kann. Sie konnten sich auch mit Gewinnmargen und Investitionsbedingungen für die Pflegebranche auseinandersetzen. Und u.a. haben die anwesenden Leitungskräfte von einem Politiker den jovialen Rat empfangen, jetzt doch bitte mal selber kreativ zu werden, statt noch mehr Forderungen an die Politik zu stellen.

Das war nur ein kleiner Ausschnitt aus dem breit gefächerten Programm des 24. Bundeskongresses, der noch vieles mehr an Erkenntnissen erbrachte. Erneut hat sich die zweitägige Veranstaltung mit ihren 14 Vorträgen, einer Podiumsdiskussion, 16 Expertinnen und Experten sowie diversen Fachausstellern wieder in Bestbesetzung präsentiert.

Was bleibt, nachdem sich der Vorhang über den Kongress gesenkt hat? Zumindest dies: Die Altenpflege hat nach wie vor viele Baustellen. Sie tut gut daran, die Bauleitung nicht nur anderen zu überlassen, sondern Richtung und Fortgang der Entwicklungsarbeit vor allem aktiv selbst mitzugestalten.

Der 25. Bundeskongress am 21./22. November 2019 in Berlin wird die weiteren Fortschritte zeigen.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung vom 24. Bundeskongress, den wieder Dr. Marion Hartfiel (DVLAB) moderierte.

 

Der DVLAB dankt

ALLEN UNTERNEHMEN FÜR DIE PRÄSENTATION IHRER PRODUKTE UND LEISTUNGEN
AUF DEM 24. BUNDESKONGRESS:

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