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+++ Fachtag am 23. März in Kassel +++ Thema: Umsetzung des BTHG +++ Für Leitungskräfte ein Muss! +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Pflege-
kommission:
Mehr Mindestlohn, mehr Urlaub

Hilfskräfte und Pflegefachkräfte in der Altenhilfe sollen höheren Mindestlohn erhalten. Das hat die Pflegekommission empfohlen. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (Foto) kündigte bereits an, das entsprechend verordnen zu wollen.

Bisher galten nur für Pflegehilfskräfte Mindestlöhne. Sie sollen in Ost- und Westdeutschland ab Juli 2020 bis April 2022 in vier Schritten auf einen einheitlichen Stundenlohn von 12,55 Euro steigen. Schon ab September 2021 sollen die unterschiedlichen Höhen nivelliert sein.

Erstmals sollen nun auch qualifizierte Pflegekräfte einen Mindestlohn erhalten.
• Hilfspflegekräfte mit einjähriger Ausbildung: ab April 2021 im Westen 12,50 Euro, im Osten 12,20 Euro. Ab April 2022 in Ost und West einheitlich 13,20 Euro.
• Fachpflegekräfte mit dreijähriger Ausbildung: ab September 2021 bundeseinheitlich mindestens 15 Euro. Ab April 2022 soll der Mindestlohn 15,40 Euro betragen.

Außerdem sollen allen Beschäftigten in der Pflege über den gesetzlichen Urlaubsanspruch hinaus weitere bezahlte Urlaubstage zustehen.
• Bei einer Fünf-Tage-Woche soll es im Jahr 2020 fünf Tage mehr geben und in den Jahren 2021 und 2022 sechs Tage mehr.

In der Pflege können Arbeitgeber durch Rechtsverordnung verpflichtet werden, die von der Kommission vorgeschlagenen Arbeitsbedingungen einzuhalten. Bundesminister Heil präferierte gegenüber der Süddeutschen Zeitung einen Branchentarifvertrag jedoch als den "besseren Weg, zu Verbesserungen für die Beschäftigten in der Pflege zu kommen". (Foto: bmas.de)

  Fachtagung zum BTHG:
Jetzt anmelden!

Am 1. Januar 2020 zündete die dritte Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Damit ändern sich vor allem viele Leistungen für Menschen mit Behinderung, die in Einrichtungen leben. Wer, was, wann, wo, wie, warum? Das und mehr erfahren Sie auf der richtungsweisenden DVLAB- Fachtagung "BTHG - Wahn und Sinn" am 23. März 2020 in Kassel.

Die Umsetzung des BTHG sorgt für Kopfzerbrechen, Bürokratie und Verunsicherung. Denn das Gesetz hat einen "Systemwechsel" im Gepäck: Künftig wird nicht mehr institutionsbezogen, sondern nutzerzentriert gedacht. Das ermöglicht andererseits innovative Unterstützungsformen in der Eingliederungshilfe. Deren Fachleistungen wurden mit dem BTHG von den existenzsichernden Leistungen getrennt.

An die Umsetzung des BTHG knüpfen sich für die Alten- und Behindertenhilfe viele Fragen, u.a. zum Wechsel in die "besonderen Wohnformen", zu den Übergangsregelungen, zu Fragen der Mitgestaltung. Ebenso wichtig, weil immer mehr Leistungsberechtigte immer älter werden: Pflegebedürftigkeit und Eingliederungshilfe erfordern besondere Betreuungs- und Pflegeformen.

Auf der DVLAB-Fachtagung in Kassel werden ausgewiesene Expertinnen und Experten Sie informieren und Ihnen Rede und Antwort stehen.

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Top Aktuell

 Gewinnzuschlag:
BSG begründet sein Urteil

Das Bundes-
sozialgericht (BSG) hatte am 26.09.2019 eine Entscheidung der Vorinstanz bestätigt: Schiedsstellen können nicht pauschal 4 Prozent Gewinnzuschlag für Pflegeeinrichtungen festsetzen. Jetzt liegt zum Urteil die ausführliche Begründung vor.

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 Kommt:
"Grüner Haken für Arbeitszufriedenheit"

Arbeit in der Altenpflege soll attraktiver werden. Durch eine angemessene Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen, einen verbindlichen Personalschlüssel und auch verlässliche Dienstpläne. Welche Einrichtung ihren Beschäftigten ein gutes Arbeitsumfeld bietet, soll bald auf einen Blick sichtbar sein. Denn noch für Februar 2020 hat die Heimverzeichnis gGmbH (HVZ) ein neues Zertifikat angekündigt: den "Grüne Haken für Arbeitszufriedenheit in der Altenpflege" als Qualitätszeichen.

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 Fakten:
Arbeitsbedingungen in der Pflege

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund hat im Januar 2020 ein neues Faktenblatt zu "Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege" herausgegeben. Es basiert auf einer repräsentativen Befragung von Pflegekräften in 2018. Aus der Altenpflege berichteten 75% der Befragten von häufigem Heben und Tragen und die Hälfte von Arbeiten in Zwangshaltungen. 52% Befragte kritisierte, oft schnell arbeiten zu müssen, und 40% beklagte, häufig in belastende Situationen zu geraten. 46% der Altenpflegekräfte erlebten eine Stresszunahme in den letzten zwei Jahren. Über 63% gaben drei und mehr psychosomatische Beschwerden an, 55% litt unter drei und mehr Muskel-Skelett-Beschwerden.

 

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