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+++ Generalistik: Erste Erfahrungen +++ Wissenschaftspreis für Prof. Martina Hasseler +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender



  Armutsrisiko Pflegebedürftigkeit
Reicht die Deckelung?

Laut "Schuldneratlas 2020" der Wirtschaftsauskunftei Creditreform stieg bei den über 70-Jährigen die Zahl der überschuldeten Senioren im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent. Auf die letzten sieben Jahre gerechnet hat sich die Überschuldung in dieser Altersgruppe vervierfacht. Nicht nur der Sozialverband VdK hält das für eine dramatische Entwicklung. Altersarmut - ein Massenphänomen?

Erschwerend hinzu tritt das Armutsrisiko Pflegebedürftigkeit. Immer mehr alte Menschen in stationären Einrichtungen können die rasant steigenden Eigenanteile nicht mehr aufbringen und fallen in die Sozialhilfe. Deshalb will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Pflegeversicherung reformieren, damit mehr und besser bezahltes Personal die Eigenanteile nicht weiter in die Höhe treibt. Seine Pläne hat er nun in einem Eckpunktepapier konkretisiert. Darin heißt es: "Fast 25 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung in Deutschland ist es an der Zeit die grundlegenden Strukturen zu überdenken und zukunftsfest zu machen."

Für die vollstationäre Pflege ist z.B. geplant, die pflegebedingten Eigenanteile von BewohnerInnen auf 700 Euro im Monat und längstens drei Jahre zu deckeln. Allerdings müssen die BewohnerInnen weiterhin die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Investitionen des Heims aufbringen. Auch in Sachen Investitionskosten will Spahn entlasten: Er möchte die Länder verpflichten, pro Pflegebedürftigen monatlich 100 Euro Zuschuss zu den Investitionskosten zu zahlen.

Beim DVLAB rennt der Minister damit offene Türen ein: Der Verband fordert mit der "Initiative Pro-Pflegereform schon lange, die Pflegeversicherung vom Kopf auf die Beine zu stellen - u.a. durch einen Sockel-Spitze-Tausch. Die Pläne des Gesundheitsministers gehen bereits in die richtige Richtung - aber möglicherweise noch nicht weit genug.


Top Aktuell

  Virtuelle MV:
Jetzt anmeldenl

Der DVLAB hält seine diesjährige Mitglieder-
versammlung per Video-Konferenz ab. Termin: 9. Dezember um 15 Uhr. Wichtig ist jetzt, dass möglichst viele Mitglieder daran teilnehmen, damit der Verband und seine Organe handlungsfähig bleiben.

Hier die Einladung und Anmeldung für Mitglieder

  Ausgezeichnet:
Pro. Martina Hasseler

Der DVLAB gratuliert Prof. Dr. Martina Hasseler (Foto) zum "Wissenschafts-
preis Niedersachsen 2020"! Mit dieser Auszeichnung wurden herausragende Persönlichkeiten in Lehre und Forschung gewürdigt. Dass eine Pflegewissenschaftlerin unter den Geehrten ist, bedeutet auch eine Anerkennung dieser Disziplin.

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  Schnelltests:
9 Euro für Personalaufwand

Ursprünglich sollten Einrichtungen der Altenpflege lediglich sechs Euro Personalkosten für die Durchführung einer PoC-Antigen-Schnelltestung erstattet werden. Hier hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung nun auf 9 Euro nachgebessert.

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  Generalistik:
Wie läuft es?

Ein knappes Jahr alt sind die neuen Pflege-
ausbildungen nun. In der "Pflege Zeitschrift", Ausgabe 12/2020, ziehen die beiden Diplom-Pflegepädagoginnen Christine Vogler und Anke Jakobs mit Blick auf die praktische wie auf die schulische Ausbildung eine erste Bilanz.

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