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+++ 25. Bundeskongress mit starkem Programm +++ Bitte frühzeitig Plätze sichern! +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
Bahnhofsallee 16
D-31134 Hildesheim
Telefon: 05121-2892872
Telefax: 05121-2892879
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Pflege-
versicherung:
Muss reformiert werden

Bundesgesundheits-
minister Jens Spahn (Foto) hat im Juli 2019 einen Mindestverdienst für Pflegefachkräfte in Altenheimen gefordert. Nach seiner Vorstellung sollten das monatlich mindestens 2.500 Euro sein. Von dieser Erhöhung würden insbesondere Altenpflegekräfte in den östlichen Bundesländern profitieren. Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung lag deren Bruttoverdienst zuletzt durchschnittlich bei knapp 2.400 Euro, in Sachsen-Anhalt sogar nur bei gut 2.100 Euro.

Bereits im Juni hatte das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf mit Maßnahmen für höhere Löhne verabschiedet - darunter die Einsetzung einer ständigen Pflegekommission. Sie könne den Mindestlohn anheben, wenn sich Arbeitgeber und Gewerkschaften nicht bald auf einen flächendeckenden Tarifvertrag einigen würden, so Spahn.

Die Frage bleibt, wer die steigenden Kosten in der Pflege tragen soll. Der DVLAB hat auch hierzu schon vielfach darauf hingewiesen, dass die Eigenanteile von Bewohnern in Pflegeheimen schon jetzt deren finanzielle Möglichkeiten übersteigen. Der Verband plädiert daher für eine alternative Ausgestaltung der Pflegeversicherung. Kernpunkte sind die Aufhebung der sektoralen Grenze zwischen ambulant und stationär sowie die Einführung bedarfsdeckender Leistungen in der Pflegeversicherung. Das wird der DVLAB auch auf seiner Mitgliederversammlung am 20. November 2019 in Berlin thematisieren.

Foto: Olaf Kosinsky

  Pflegekosten:
Gesetz soll Angehörige entlasten

Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Entlastung von Kindern pflegebedürftiger Eltern auf den Weg gebracht. Danach sollen Angehörige nur noch dann zur Finanzierung der Pflege herangezogen werden, wenn ihr Jahreseinkommen 100.000 Euro brutto übersteigt.

Diese Grenze gilt bereits für Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nun soll sie nach dem Willen der Bundesregierung auch für den Fall gelten, dass Eltern die Kosten für ihre Pflege im Alter nicht allein aufbringen können. Derzeit werden dann häufig die erwachsenen Kinder zur Zahlung verpflichtet. Für viele stellt die Pflegebedürftigkeit der Eltern daher ein Armutsrisiko dar, was das sogenannte Angehörigen-Entlastungsgesetz nun ändern soll.

Das Wissen, dass ihre Angehörigen nicht mehr finanziell belastet werden, könnte auch den Pflegebedürftigen die Entscheidung erleichtern, professionelle Pflege in Anspruch zu nehmen bzw. in eine Einrichtung der Altenpflege umzuziehen. Das Gesetz verändert aber nicht ihr eigenes Armutsrisiko, denn viele Pflegebedürftige müssen für ihre Betreuung jeden eigenen Cent hergeben. Bekanntlich steigen die Kosten in der Pflege stetig - und damit auch die Eigenanteile der Pflegebedürftigen.

Statt der Angehörigen nun die Sozialsysteme der Kommunen damit zu belasten, ist auch keine Lösung. Daher plädiert der DVLAB für eine grundsätzliche Reform der Pflegeversicherung u.a. mit bedarfsdeckenden Leistungen.

Top Aktuell

 Pflegeausbildungen:
Rahmenpläne online

Am 1. Januar 2020 beginnen die neuen Pflege-
ausbildungen. Dafür hat eine Fachkommission (nach § 53 PflBG) nun Rahmenpläne vorgelegt Laut Prüfung durch die beteiligten Bundesministerien sind sie mit dem Pflegeberufegesetz vereinbar.

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 25. Bundeskongress:
Jetzt anmelden

Der nächste Bundeskongress findet am 21. und 22. November 2019 in Berlin statt. Dort wird der DVLAB wieder 500 Leitungskräfte sowie namhafte Referentinnen und Referenten begrüßen. Erwartet werden u.a. die Parlamentarische Staatssekretarin beim Bundesminister für Gesundheit, Sabine Weiss (Foto), und Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. Das diesjährige Programm steht unter dem Titel "Wege aus der Dauerkrise - Altenhilfe fordert Perspektive". Sichern Sie sich gleich Ihre Teilnahme!

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 Save the date!

Der DVLAB-Bundesverband lädt zu seiner diesjährigen Mitglieder-
versammlung am 20. November 2019 nach Berlin ein. Neu: Die Veranstaltung beginnt bereits um 14.30 Uhr im Hotel Berlin, Berlin!
An den beiden Folgetagen findet dann der 25. Bundeskongress statt.

 Ethikfachtag:
3. September in Hannover

Der DVLAB Niedersachsen - Bremen lädt erneut zu einem Fachtag im Themenfeld "Ethik in der Altenhilfe" ein. In diesem Jahr geht es um das Thema "Wenig Zeit, viel Technik?" In Vorträgen und Workshops sollen die Chancen und Risiken des Technikeinsatzes in der Altenpflege ausgelotet werden. Termin: 03.09.2019 von 10 - 17 Uhr in Hannover.

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