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+++ Demonstration gegen Pflegekammer am 02. Februar in Hannover +++ DVLAB Niedersachsen ruft zur Teilnahme auf +++
 
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Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Zuschlag auf Bundesebene?

Gerontopsychiatrisch erkrankte Heimbewohner mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten haben einen erhöhten Versorgungsbedarf. Das belegt eine vom DVLAB initiierte Studie. Über die Hälfte der Betroffenen zeigt schwerste, über 10 % schwere Beeinträchtigungen im Bereich "Verhaltensweisen und psychische Problemlagen". Für eine spezialisierte Versorgung dieser Personengruppe werden Heime personell jedoch nicht besser ausgestattet.

Entsprechend stellt der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann in der Zeitschrift "Altenheim" (Ausgabe 8.2018) fest: Die Pflegereformen sollten die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz verbessern. "In der vollstationären Pflege ist das aber nicht für alle demenzkranken Menschen gelungen."

Für den erhöhten Versorgungsbedarf der o.g. Betroffenen schlägt Dürrmann einen gerontopsychiatrischen Zuschlag vor, den die Pflegeversicherung direkt und pauschal an spezialisierte Heime leistet. Als Modell könnte die Finanzierung der zusätzlichen Betreuungskräfte mit einer entsprechenden Rahmenvereinbarung dienen.

Hier der vollständige Artikel

  22. Holler Runde
Altenpflege -
Ausgang ungewiss

Am 6. März 2019 tagt zum 22. Mal die Holler Runde mit 300 Teilnehmenden in Hildesheim. Veranstalter ist wie immer die Alzheimerberatung e.V. in Zusammenarbeit mit der Seniorenzentrum Holle GmbH. Der Fachtag titelt dieses Jahr "Altenpflege - Ausgang ungewiss" und will Fakten und Forderungen zur Pflegesituation erörtern. Wichtiger Schwerpunkt wird dabei die Gerontopsychiatrie sein.

Gastgeber Peter Dürrmann hat ein hochaktuelles Programm mit namhaften Referentinnen und Referenten besetzt. Er selbst wird neue Studienergebnisse zur Bedarfskonstellation gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten vortragen. Hierzu wird auch thematisiert, welche Herausforderungen die Pflegenden bewältigen müssen, wie es um ihre Gesundheit steht und welche Rahmenbedingungen und Versorgungskonzepte Heime benötigen.

Zwei besondere Referenten beleuchten das Thema aus politischer Sicht: Ministerialdirigent Dr. Martin Schölkopf sowie Dr. Norbert Blüm, ehemals langjähriger Bundesminister.

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Top Aktuell

 NRW: Votum für Pflegekammer

In Nordrhein-Westfalen wollen sich die Pflegekräfte in einer Pflegekammer organisieren. Am 09.01.2019 präsentierte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (Foto) in Düsseldorf die Ergebnisse einer entsprechenden Befragung: 59 % der befragten 1.503 Pflegekräfte haben für die Gründung einer Kammer votiert. Sie soll laut Laumann nun zügig errichtet werden.

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 Pflegekammer:
Massiver Widerstand in Niedersachsen

Niedersachsens Pflegekräfte gehen auf die Barrikaden gegen "ihre" kürzlich errichtete Pflegekammer. Das belegt eine online-Petition. Darin werden vom niedersächsischen Sozialministerium die Auflösung der Kammer sowie das Ende der "Zwangsmitgliedschaft" gefordert. Die Petition war am 23.12.2018 vom Krankenpfleger Stefan Cornelius aus Berge bei Osnabrück gestartet worden. Innerhalb von nur zwei Wochen hatten bereits knapp 40.000 Unterstützende die Petition unterzeichnet. Sie läuft noch bis 22. März 2019.

Hintergrund: Kurz vor Weihnachten 2018 waren den rund 80.000 Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen zum ersten Mal die Beitragsbescheide in Haus geflattert. Sie sollten alle den Höchstbetrag von 140 Euro pro Halbjahr zahlen. Das entspricht einem Brutto-Jahresgehalt von 70.000 Euro. Kaum eine Pflegekraft verdient jedoch so viel. Für eine geringere Gebühr musste dem Bescheid nun unter Nachweis des niedrigeren Einkommens widersprochen werden.

DVLAB-Chef Peter Dürrmann hatte bereits am 13.12.2018 in einer Mitgliederinfo auf dieses unsägliche Vorgehen der Kammer hingewiesen.

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