Wenn, dann jetzt: Petition "Pflegereform ja - aber nicht auf
Kosten pflegender Angehöriger" mitzeichnen!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
anstelle einer grundlegenden Verbesserung der Pflegeversicherung wurde mit
dem Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) ein Kostendämpfungsgesetz
vorgelegt. Die breite und deutliche Kritik zahlreicher Verbände an diesem
Entwurf hat das parlamentarische Verfahren zur Umsetzung noch vor der Sommerpause
gestoppt.
Die weitere Befassung mit dem Gesetzesentwurf, die anstehenden Strukturreformen
im Sozial- und Gesundheitswesen einschließlich der Rentenreform sowie
insbesondere der in dieser Dynamik vollzogene Ministerwechsel im Bundesgesundheitsministerium
eröffnen uns ein Zeitfenster zu handeln, um die vielen konstruktiven
Stellungnahmen zum PNOG stärker in den Fokus zu rücken.
Besonders betroffen von den geplanten Einsparungen sind die häuslich
Pflegenden und damit die pflegenden Angehörigen. Die angekündigte
Reduktion der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige um 30
Prozent ist schlichtweg ein Skandal! Zusätzlich droht der Wegfall der
Verhinderungspflege in der bisherigen Form - und der Entlastungsbetrag soll
auch nicht mehr für die Tagespflege eingesetzt werden können.
Pflegende Angehörige sind die tragende Säule der Pflege in Deutschland.
Millionen Menschen kümmern sich täglich mit großer Fürsorge
um ihre Liebsten. Ohne ihr Engagement würde das Pflegesystem gar nicht
funktionieren.
Daher bitten wir Sie: Unterstützen Sie die Petition "Pflegereform
ja - aber nicht auf Kosten pflegender Angehöriger" von wir pflegen
e.V. und Pflegende Angehörige e.V.. Die Inhalte der Petition decken sich
mit den Forderungen des DVLAB.
Investieren Sie deshalb bitte jetzt - in der parlamentarischen Sommerpause
- fünf Minuten, um selbst zu unterschreiben und auch aktiv in Ihrem Umfeld
dafür zu werben. Angesichts der über 30.000 ambulanten Dienste,
vollstationären Einrichtungen, Tagespflegen und rund eine Million Beschäftigten
in der professionellen Pflege sollten wir dem neuen Bundesgesundheitsminister
zum Amtsantritt mit einer erfolgreichen Petition die Grenzen aufzeigen.
Vielen Dank für Ihre tatkräftige Mitwirkung!
Mit kollegialen Grüßen
Peter Dürrmann, DVLAB Bundesvorsitzender
Hier geht`s
zur Petition
