NRW: 50 Mio. Euro für Hitzeschutz in Heimen
10.09.2026 - Auch Nordrhein-Westfalen will etwas für den Hitzeschutz in Heimen tun. Deshalb ist das Land entschlossen, zwischen 2027 und 2030 den Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 50 Millionen Euro fördern.
In diesem Sommer hat das Robert-Koch-Institut (RKI) die Zahl der hitzebedingten Todesfälle so hoch wie kaum jemals geschätzt: Bis Mitte August errechnete das RKI rund 15.800 Todesfälle, die auf die hohen Temperaturen zurückgehen. Wie berichtet waren davon alte und hochaltrige Menschen besonders betroffen: Gut die Hälfte der hitzebedingten Todesfälle betraf über 85-Jährige.
Bei Temperaturen von bis zu 41 Grad kommen viele Pflegeeinrichtungen mit ihren meist nicht hinreichenden Schutzmaßnahmen an Grenzen. Vielerorts fehlen Klimaanlagen und Kälteinseln.
Deshalb sollen nach Willen der Landespolitik fest installierte Klimageräte sowie Kühldecken und Kühlsegel gefördert werden. Anders als in der in Hessen vorgesehenen Hitzeschutz-Förderung soll in NRW auch die Installation entsprechender Gerätschaften förderfähig sein.
Jetzt müssen nur noch die Haushaltsverantwortlichen in NRW zustimmen, dann kann das Förderprogramm starten. Insgesamt wird es vom Landesgesundheitsministerium mit 290 Millionen Euro für den Hitzeschutz in Pflege (50 Millionen), Krankenhäusern und Kommunen ausgestattet.
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