LV Hamburg: "Der Druck auf die Politik muss noch stärker werden!"


24.11.2022 - Der DVLAB Hamburg war mit zwei Aktiven zum 27. Bundeskongress nach Berlin gereist. Ihr Resümee: "Toller Kongress – trotz einiger Umstellungen wegen Ausfalls von Referenten. Wir haben wieder nette neue Kolleginnen und Kollegen kennengelernt." Anderes macht ihnen jedoch Sorgen.

Zusammen mit dem DVLAB-Bundesvorsitzenden Peter Dürrmann hatte seine Stellvertreterin Dr. Marion Hartfiel, die zugleich Sprecherin der Landesgruppe Hamburg ist, den 27. Bundeskongress moderiert (Foto). Ihr anschließender Eindruck: "Für uns alle war auf dem Bundeskongress der einhellige Tenor ernüchternd, dass es die stationäre Altenhilfe in bisheriger Form und Ausgestaltung zukünftig kaum mehr geben wird. Deshalb werden die Übergänge zum ambulanten System, zum Leben in neuen Wohnformen fließender werden müssen. Viele selbständige Unternehmer*innen stellt das vor immense Herausforderungen – bis hin zu Überlegungen, den Betrieb aufzugeben."

Aus Hartfiels Sicht sind kreative Lösungen gefragt, denn schon jetzt klafft bei einigen Einrichtungen die Refinanzierungslücke, Bewohner*innen rutschen massenhaft in die Sozialhilfe, die Betriebskosten steigen und steigen. "Weil der Druck auf die Politik also noch viel stärker werden muss, haben wir auch die Gründung des neuen Dachverbandes BundesAltenhilfeVertretung und den Beitritt des DVLAB dazu befürwortet", so die Hanseatin.

▶︎ Ihr Plan für kommende Aktivitäten in Hamburg: "Im nächsten Jahr möchten wir unbedingt zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern eine Fachveranstaltung zum Thema ´Einführung des neuen Personalbemessungsinstrumentes`durchführen."

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