Altenpfleger*innen: 2021 deutlich mehr Krankheitstage


02.06.2022 - Die berufliche Pflege belastet die Gesundheit – und das am stärksten in der Langzeitpflege. Das belegt nun auch die Techniker Krankenkasse (TK) mit Zahlen zum zweiten Corona-Jahr 2021, die durch eine Sonderauswertung zum Gesundheitsreport 2022 ermittelt wurden.

Danach waren alle beruflich Pflegenden deutlich häufiger krank als Erwerbstätige in anderen Berufen – jedoch Altenpflegekräfte in besonderem Maße: Bei ihnen stiegen die Fehltage im Jahr 2021 von 24,8 auf 25,8 Tage. Zum Vergleich: In anderen Branchen gingen die Fehltage 2021 von 14,6 auf 13,9 Tage zurück.

Als Hauptursachen für eine Krankschreibung weist die TK für Altenpfleger*innen psychische Erkrankungen sowie Muskel-Skelett-Beschwerden ("Rücken") aus – und zwar mit jeweils 5,8 Fehltagen. Das ist mit diesen Diagnosen jeweils etwa doppelt so hoch als beim Durchschnitt aller Beschäftigten in allen Branchen.

Dass die berufliche Pflege unter den gegebenen Arbeitsbedingungen hoch risikoreich für die Gesundheit ist, dürfte sattsam bekannt sein. Umso dringlicher fordert auch der DVLAB wirksame Verbesserungen in der Branche.

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