Corona-Virus: Drastische Maßnahmen ab heute


17.03.2020 - Am gestrigen 16.03.2020 waren sich Bund und Länder in einer Telefonkonferenz einig: Die Ausbreitung des Corona-Virus kann in Deutschland nur mit drastischen Maßnahmen eingedämmt bzw. verlangsamt werden. Das soziale Leben soll vorerst für einige Wochen weitgehend zum Erliegen kommen. Dazu wurde Folgendes mit sofortiger Wirksamkeit beschlossen:

▶︎ EINZELHANDEL: Schließen müssen alle Geschäfte, deren Waren nicht dem notwendigen täglichen Bedarf dienen. Geöffnet bleiben dagegen Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Für diese Bereiche werden die Öffnungszeiten auf sonntags ausgeweitet. Erwartet wird dabei, dass der Strom der Kundschaft in den Läden gesteuert bzw. reduziert wird, ohne dass sich vor den Geschäften Warteschlangen bilden.

▶︎ HANDWERK & DIENSTLEISTUNG läuft weiter.

▶︎ PRIVATBESUCHE IN EINRICHTUNGEN der Altenpflege sind sehr weitgehend eingeschränkt.

▶︎ FREIZEIT & GASTRONOMIE: Nahezu alle Stätten, die privaten und kulturellen Freizeitaktivitäten für Alt und Jung dienen, auch Spielplätze und Sportstätten, müssen schließen. Lediglich Restaurants dürfen unter vermehrten Auflagen etwa zum Abstand der Tische zwischen 6 und 18 Uhr öffnen.

▶︎ REISEN im Inland und Ausland, die Urlaubs- und Erholungszwecken dienen, sind zu unterlassen.

▶︎ GOTTESDIENSTE in Kirchen, Moscheen, Synagogen und bei anderen Glaubensgemeinschaften entfallen.

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