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 DVLAB erneut mit starken Kooperationspartnern

03.04.2017   Der DVLAB hat seine Befürchtungen zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff öffentlich gemacht. Sorgen bereitet ihm vor allem die überwiegende Eingruppierung in Pflegegrad 4 von körperlich noch agilen, sich unter Anleitung teils noch selbstversorgenden Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz und Verhaltensauffälligkeiten. Dieser Personenkreis hat eine besondere Bedarfskonstellation, was eine fortgesetzt zeitintensive Pflege und Unterstützung notwendig macht. Die Expertenkommission hatte für ihn deshalb Pflegegrad 5 vorgeschlagen.

Nun will der DVLAB zu dieser Personengruppe belastbare Daten erheben und auswerten, um ggf. die Anpassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs zu erreichen. Für dieses Vorhaben arbeitet der Verband erneut mit namhafte Kooperationspartnern bzw. Unterstützern zusammen, die alle trägerunabhängig sind: die Alzheimerberatung e.V., die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) sowie den Deutschen Berufsverband Altenpflege (DBVA). Hinter der entsprechenden Arbeitsgruppe für die Erhebung stehen bisher also fast 50 Einrichtungen mit fast 4.500 pflegebedürftigen Menschen!

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Top Aktuell

  24. Bundeskongress: Programm steht, Werbung läuft

"Herausforderung Altenpflege für die Politik" - so titelt der diesjährige Bundeskongress des DVLAB am 15./16. November in Berlin. Dabei wird es um Bausteine für ein künftiges Gesamtkonzept gehen. Erwartet werden: rund 500 Leitungskräfte aus der Altenhilfe, 19 Expertinnen und Experten am Mikrophon, 14 richtungsweisende Vorträge sowie eine namhaft besetzte Podiumsdiskussion in zwei Tagen. Den Eröffnungsvortrag hält Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister (Foto).
Anmeldungen für den Bundeskongress noch bis zum 27. Juli mit Frühbucherrabatt!

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  Pflege: Beitragssatz steigt

Laut Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, wird der Beitragssatz zur Pflege-
versicherung im Jahr 2019 um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttolohns (Kinderlose: 2,8 %). Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes schlägt in der Pflegekasse bis Ende 2018 ein Minus von drei Milliarden Euro zu Buche - also dreimal mehr als erwartet. Spahn verortet die Ursache dafür in den jüngsten Reformen. Sie hätten zu mehr Leistungsansprüchen und mehr Pflegebedürftigen geführt. Der Minister ist davon überzeugt, dass die Menschen bereit sind, mehr für die Pflege zu zahlen. Er will damit ein weiter wachsendes Defizit verhindern und den Beitragssatz bis 2022 stabil halten.

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