bild1 bild2 bild3 bild4 bild5 bild6
+++ Bundeskongress 2018 +++ Am 15./16. November in Berlin +++ Offizieller Werbestart ab 14.06.2018 +++
 
DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
Bahnhofsallee 16
D-31134 Hildesheim
Telefon: 05121-2892872
Telefax: 05121-2892879
E-Mail: info@dvlab.de

 

Klicks seit 01-01-2017
- 1236951 -

Willkommen in unserem Netzwerk!

Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender

  Mahnung an die Politik

In seiner Eröffnungsrede hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem 12. Deutschen Seniorentages am 28. Mai 2018 in Dortmund u.a. zur Altenpflege klar Position bezogen. Er mahnte Politik und Gesellschaft u.a. mit diesen Worten:

"Es hilft kein Schönreden: Der aktuelle Zustand der Altenpflege bereitet Sorge. Es fehlen viele Pflegerinnen und Pfleger. Und die, die aufopferungsvoll arbeiten, sind oft heillos überfordert. (...)

Pflege ist Schwerstarbeit und gleichzeitig nur mit feinstem Fingerspitzengefühl möglich. Pflege ist harte körperliche und ganz sensible Seelenarbeit. Als Leib- und Seelsorge in einem braucht Pflege die bestmögliche Qualifikation. Pflege kann nicht billig sein - und sie darf nicht auf Kosten der Pflegekräfte billig gemacht werden. Das Wort ´Pflegenotstand` darf nicht mehr lange zu Deutschland gehören. Deshalb muss Pflege auf der politischen Agenda erste Priorität bekommen. Der Handlungsbedarf ist im Koalitionsvertrag ausführlich beschrieben. Jetzt muss dementsprechend gehandelt werden, vor allem im Hinblick auf neue Stellen, auf die Arbeitsbedingungen, die Ausbildung und die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege."

Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

  Weiter Konflikte um Reform der Pflegeberufe

Die Pflegeberufereform bleibt umstritten. Jahrelang hatte sich das Bündnis für Altenpflege für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Altenpflegeausbildung stark gemacht. In Teilen bereits in Kraft getreten ist dann ein Gesetz, das zumindest eine Art "Ausbildung light" für die Altenpflege vorsieht: als Spezialisierung im dritten Ausbildungsjahr. Davor steht für alle Auszubildenden die Generalistik auf dem Plan.

Am 13. Juni 2018 hat das Bundeskabinett nun der ebenso umstrittene Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Gesetz zugestimmt. Sie gilt als Herzstück der Reform und wurde aus guten Gründen vom Bündnis für Altenpflege kritisiert. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass der Bundestag und Bundesrat - beide Organen müssen die Verordnung noch verabschieden - sich von den fachlichen Einwänden beeindrucken lassen werden.

Weiterhin ungeklärt ist bisher die Finanzierung der Pflegeberufereform. Eine entsprechende Verordnung steht noch aus. Möglicherweise wird mit ihr der nächste Streitpunkt an die Tür klopfen.

Top Aktuell

  24. Bundeskongress: Programm steht, Werbung läuft

"Herausforderung Altenpflege für die Politik" - so titelt der diesjährige Bundeskongress des DVLAB am 15./16. November in Berlin. Dabei wird es um Bausteine für ein künftiges Gesamtkonzept gehen. Erwartet werden: rund 500 Leitungskräfte aus der Altenhilfe, 19 Expertinnen und Experten am Mikrophon, 14 richtungsweisende Vorträge sowie eine namhaft besetzte Podiumsdiskussion in zwei Tagen. Den Eröffnungsvortrag hält Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister (Foto).
Anmeldungen für den Bundeskongress noch bis zum 27. Juli mit Frühbucherrabatt!

Hier mehr Informationen

  Pflege: Beitragssatz steigt

Laut Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, wird der Beitragssatz zur Pflege-
versicherung im Jahr 2019 um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttolohns (Kinderlose: 2,8 %). Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes schlägt in der Pflegekasse bis Ende 2018 ein Minus von drei Milliarden Euro zu Buche - also dreimal mehr als erwartet. Spahn verortet die Ursache dafür in den jüngsten Reformen. Sie hätten zu mehr Leistungsansprüchen und mehr Pflegebedürftigen geführt. Der Minister ist davon überzeugt, dass die Menschen bereit sind, mehr für die Pflege zu zahlen. Er will damit ein weiter wachsendes Defizit verhindern und den Beitragssatz bis 2022 stabil halten.

Datenschutz © 2015 - DVLAB e.V. / fronzeck multimedia Impressum   Admin