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+++ Bundeskabinett beschließt Nationale Demenzstrategie +++ Umsetzung soll im September starten +++
 
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Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender


  Nationale Demenzstrategie
Vom Bundeskabinett beschlossen


Um Deutschland künftig demenzfreundlich zu gestalten, hat die Bundesregierung gemeinsam mit zahlreichen Bündnispartnern aus Politik, Gesellschaft und Forschung eine Strategie entwickelt: die Nationale Demenzstrategie. Sie wurde am 1. Juli 2020 vom Bundeskabinett verabschiedet. Im September soll der Startschuss für die konkrete Umsetzung fallen, im Jahr 2026 dann Bilanz gezogen werden.

Derzeit gelten bundesweit rund 1,6 Millionen Menschen als demenzerkrankt. Im Jahr 2050 könnte diese Zahl auf 2,8 Millionen Betroffene angewachsen sein. Mit der Nationalen Demenzstrategie wollen die Partner des breit aufgestellten Bündnisses die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz erhöhen, ihre Betreuung und Pflege verbessern sowie ihre Angehörigen stärker unterstützen. Das setzt ein vernetztes und aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken verschiedener Akteure voraus.

Vier Handlungsfelder stehen bei der Nationalen Demenzstrategie im Mittelpunkt:

1. der Auf- und Ausbau von Strukturen, die Menschen mit Demenz stärkere gesellschaftliche Teilhabe an ihrem Lebensort ermöglichen;

2. eine deutlich verbesserte Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen;

3. die Weiterentwicklung der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Menschen mit Demenz;

4. die Förderung exzellenter Forschung zu Demenz.

Insgesamt wurden 27 Ziele formuliert und 162 Maßnahmen vereinbart, welche in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Umfassend informiert darüber die Broschüre "Nationale Demenzstrategie".

Die Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie ist am Deutschen Zentrum für Altersfragen angesiedelt.

Hier die Broschüre als PDF

Hier die Website der Nationalen Demenzstrategie

Top Aktuell

  Bundeskongress ist im Jahr 2020 abgesagt

Jedes Jahr nehmen über 500 Leitungskräfte der Altenhilfe am DVLAB-Bundeskongress in Berlin teil. In diesem Jahr war der Kongress für den 19./20. November 2020 terminiert. Nach langem Ringen hat der DVLAB seine zentrale Jahresveranstaltung nun schweren Herzens abgesagt. Denn aus heutiger Sicht ist nicht vorauszusehen, ob es im Herbst zu einer zweiten Welle der Pandemie kommen wird. Daher halten die Verantwortlichen das Risiko, dass sich in Berlin TeilnehmerInnen oder Referentinnen/Referenten mit dem Corona-Virus infizieren könnten, für nicht kalkulierbar.

  Pflegekammer NRW:
Steht vor Errichtung

Am 24. Juni 2020 hat der Landtag in Nordrhein-Westfalen ein Gesetz zur Errichtung einer Pflegekammer verabschiedet. CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dem Gesetz zu. Die NRW-SPD nannte sie hingegen ein "Bürokratiemonster", das keine Arbeitsbedingungen und Löhne verbessere. Diese Einschätzung teilt auch der DVLAB. Das Land will die Pflegekammer in NRW in den ersten drei Jahre mit maximal fünf Millionen Euro als Anschubfinanzierung unterstützen. Langfristig soll sich die Kammer jedoch aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder finanzieren.


 
Pflegekammer Niedersachsen:
Präsidentin erweckt falschen Eindruck

Derzeit wird gegen den Betreiber eines Pflegeheims im nieder-
sächsischen Celle ermittelt. Dort sollen Mitarbeitende mehrere Bewohner schwer misshandelt haben. Zu diesem Fall äußerte Nadya Klarmann (Foto), Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen, in einer Presseerklärung u.a.: "Die Rahmenbedingungen, unter denen die Pflegefachpersonen ihren Beruf ausüben, sind teilweise unhaltbar. (...) Die Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen wird sich mit Hochdruck damit beschäftigen, Lösungen zu entwickeln, wie zukünftig mit solchen Vorfällen umgegangen werden soll." Nach Auffassung des DVLAB erweckte Klarmann damit den fälschlichen Eindruck, als könne ihre Institution die Rahmenbedingungen wie Personalschlüssel oder Entlohnung verändern.
Zudem berichtet der NDR, dass die niedersächsische Pflegekammer nun an einem Meldesystem arbeite. Dieses solle dazu beitragen, dass Missstände einfacher und ohne Sorge vor negativen Folgen für Pflegekräfte oder Angehörige gemeldet werden könnten.

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