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DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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 Langzeitpflege: Ohne wissenschaftliche Erkenntnisse während der Pandemie

13.12.2020   Ob sie an Demenz erkrankt sind oder nicht – hochaltrige und pflegebedürftige Menschen in Einrichtungen der Altenpflege gehören im Hinblick auf ...


 STIKO-Empfehlungen für Corona-Impfung: Altenhilfe first

08.12.2020   Was gegen das Corona-Virus in Deutschland zuerst verimpft wird, steht noch nicht fest. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut glaubt, dass ...


 Corona – und trotzdem Besuche ermöglichen?

07.12.2020   „Besuche sicher ermöglichen“ – so lautet der Titel einer Handreichung für stationäre Einrichtungen der Altenpflege. Herausgegeben wurde sie vom Pflegebevollmächtigten der ...


 Online-Befragung zu Corona-Pflegealltag

02.12.2020   Soeben ist eine Online-Befragung unter beruflich Pflegenden gestartet. Sie soll einen bundesweiten Überblick darüber geben, wie der Pflegealltag während der zweiten ...


 Corona-Schutzschirm für Pflegeeinrichtungen verlängert

01.12.2020   Der Bundestag hat das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz (GPVG) beschlossen. Damit wurden auch die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristete Regelung ...


 20.000 zusätzliche Hilfskräfte sollen Pflegeheime entlasten

27.11.2020   Der Bundestag hat gestern das Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege (GPVG) verabschiedet. Danach sollen u.a. 20.000 zusätzliche Vollzeitstellen für ...


 Schnelltests: Ab Dezember 30 statt 20 pro Pflegebedürftigen im Monat

26.11.2020   In Pflegeheimen können rein rechnerisch bisher 20 Antigen-Schnelltests pro BewohnerIn im Monat durchgeführt werden. Die Bundeskanzlerin und Länderchefs haben nun beschlossen, ...

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Top Aktuell

  Corona-
Nachrichten

Lockdown verlängert: Der Lockdown zeigt Wirkung. Die Infektionszahlen in Deutschland sind weiter gesunken. Für den 12. Februar 2021 vermeldet das Robert-Koch-Institut (RKI) nunmehr 9.860 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden sowie 556 neue Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Bundesdurchschnitt auf derzeit 62,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gefallen. Dennoch haben Bund und Länder den Lockdown bis zum 7. März verlängert. Ihr Beschluss sieht einen nächsten Öffnungsschritt bei einer "stabilen" 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen vor.

Bald genug Impfstoff? Bisher hagelte es Kritik, weil der Corona-Impfstoff in Deutschland seit Impfbeginn eher tröpfelnd als hinreichend eintrifft und sich Millionen Menschen gedulden müssen. Es sieht jedoch so aus, als könne das Regierungsversprechen gehalten werden, allen Erwachsenen bis zum Spätsommer 2021 ein Impfangebot zu machen. Der Engpass scheint sich nach dem ersten Quartal aufzulösen. Im zweiten Quartal erwartet die Bundesregierung 63,8 Millionen Dosen der bisher drei zugelassenen Impfstoffe. Möglicherweise kommen noch 13,6 Dosen weiterer zugelassener Impfstoffe hinzu. Damit wäre dann im dritten Quartal sogar mit 126,6 Millionen Dosen zu rechnen.

Wird der Schutzschirm abgespeckt? Die Bundesregierung plant eine Verlängerung des Corona-Rettungsschirms für Pflegeeinrichtungen bis zum 30. Juni 2021. Allerdings wird der Schutzschirm möglicherweise abgespeckt. So sollen z.B. Mindereinnahmen nur noch dann erstattet werden, wenn sie direkte Folge von behördlichen bzw. landesrechtlichen Corona-Regelungen sind. Ob das so ist, soll die Pflegekasse vor Erstattung prüfen. Stünde diese Einschränkung bald so im Gesetz, würden auf Pflegeeinrichtungen gesteigerter bürokratischer Aufwand sowie erhebliche Unsicherheiten und ggf. sogar Existenzgefahr zukommen.

Wieder mehr Freiheit durch Impfung? Der Deutsche Ethikrat hat am 4. Februar 2021 seine Ad-hoc-Empfehlung "Besondere Regeln für Geimpfte?" vorgelegt. Danach sollen in der allgemeinen Bevölkerung gegen Corona geimpfte und nicht-geimpfte Menschen weiterhin gleich behandelt werden.
Anders beurteilt der Ethikrat diese Frage für BewohnerInnen u.a. in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Für dort lebende, bereits geimpfte Personen empfiehlt er, außergewöhnliche Beschränkungen ihrer Freiheit aufzuheben. Insbesondere denkt der Ethikrat dabei an Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtungen (z.B. keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine Gruppenangebote etc).
Solche einschneidenden Beschränkungen seien deutlich belastender als alles, was andere BürgerInnen durch Corona-Maßnahmen erdulden müssten, so das Gremium.

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