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DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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 Stand der Immunisierung

28.01.2021   Die Schwächsten zuerst, so sieht es die Impfverordnung vor. Bis 28. Januar 2021 haben knapp 1,8 Millionen Menschen in Deutschland eine ...


 Erstmal weniger Impfstoff

27.01.2021   Bis Ende Februar werden EU-Länder und auch Deutschland von Pfizer/BioNTech deutlich weniger Impfstoff erhalten als ursprünglich zugesagt. Der angegebene Grund: Umbauarbeiten ...


 Petition des "stern": Vom DVLAB kritisch hinterfragt

21.01.2021   Die Wochenillustrierte "stern" hat am 11. Januar 2021 die Bundestags-Petition Nr. 117906 gestartet. Damit wird eine Gesundheitsreform für eine bessere Pflege ...


 BewohnerInnen in Pflegeheimen: Wer ist besonders Corona-gefährdet?

21.01.2021   BewohnerInnen in Pflegeheimen zählen in Bezug auf COVID-19 ohnehin zur Risikogruppe. Doch wer ist besonders gefährdet, innerhalb von 30 Tagen nach ...


 Faktenblatt vom RKI zur Corona-Impfung

20.01.2021   Zur "COVID-19-Impfung" hat das Robert-Koch-Institut ein Faktenblatt auf seiner Website bereitgestellt. Es fasst kurz und knapp die wichtigsten Informationen zu dieser ...


 Lockdown verlängert – FFP2-Masken in der Pflege

19.01.2021   Mit Beschluss von Bund und Ländern wird der ursprünglich bis Ende Januar 2021 geltende Lockdown zunächst bis Mitte Februar ausgeweitet und ...


 Pflegekräfte: Skeptisch gegenüber Corona-Impfstoff

12.01.2021   Die Bereitschaft, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen, ist unter Pflegekräften der Altenhilfe sehr heterogen. In manchen Einrichtungen liegt sie ...

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  Corona-
Nachrichten

Lockdown verlängert: Der Lockdown zeigt Wirkung. Die Infektionszahlen in Deutschland sind weiter gesunken. Für den 12. Februar 2021 vermeldet das Robert-Koch-Institut (RKI) nunmehr 9.860 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden sowie 556 neue Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Bundesdurchschnitt auf derzeit 62,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gefallen. Dennoch haben Bund und Länder den Lockdown bis zum 7. März verlängert. Ihr Beschluss sieht einen nächsten Öffnungsschritt bei einer "stabilen" 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen vor.

Bald genug Impfstoff? Bisher hagelte es Kritik, weil der Corona-Impfstoff in Deutschland seit Impfbeginn eher tröpfelnd als hinreichend eintrifft und sich Millionen Menschen gedulden müssen. Es sieht jedoch so aus, als könne das Regierungsversprechen gehalten werden, allen Erwachsenen bis zum Spätsommer 2021 ein Impfangebot zu machen. Der Engpass scheint sich nach dem ersten Quartal aufzulösen. Im zweiten Quartal erwartet die Bundesregierung 63,8 Millionen Dosen der bisher drei zugelassenen Impfstoffe. Möglicherweise kommen noch 13,6 Dosen weiterer zugelassener Impfstoffe hinzu. Damit wäre dann im dritten Quartal sogar mit 126,6 Millionen Dosen zu rechnen.

Wird der Schutzschirm abgespeckt? Die Bundesregierung plant eine Verlängerung des Corona-Rettungsschirms für Pflegeeinrichtungen bis zum 30. Juni 2021. Allerdings wird der Schutzschirm möglicherweise abgespeckt. So sollen z.B. Mindereinnahmen nur noch dann erstattet werden, wenn sie direkte Folge von behördlichen bzw. landesrechtlichen Corona-Regelungen sind. Ob das so ist, soll die Pflegekasse vor Erstattung prüfen. Stünde diese Einschränkung bald so im Gesetz, würden auf Pflegeeinrichtungen gesteigerter bürokratischer Aufwand sowie erhebliche Unsicherheiten und ggf. sogar Existenzgefahr zukommen.

Wieder mehr Freiheit durch Impfung? Der Deutsche Ethikrat hat am 4. Februar 2021 seine Ad-hoc-Empfehlung "Besondere Regeln für Geimpfte?" vorgelegt. Danach sollen in der allgemeinen Bevölkerung gegen Corona geimpfte und nicht-geimpfte Menschen weiterhin gleich behandelt werden.
Anders beurteilt der Ethikrat diese Frage für BewohnerInnen u.a. in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Für dort lebende, bereits geimpfte Personen empfiehlt er, außergewöhnliche Beschränkungen ihrer Freiheit aufzuheben. Insbesondere denkt der Ethikrat dabei an Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtungen (z.B. keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine Gruppenangebote etc).
Solche einschneidenden Beschränkungen seien deutlich belastender als alles, was andere BürgerInnen durch Corona-Maßnahmen erdulden müssten, so das Gremium.

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