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DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Die Akteure > Bundesverband > Aktivitäten


 Abstimmung über Pflegekammer Niedersachsen: Bei Frage 11 das Kreuz bei NEIN!

09.06.2020   Das denkwürdige Theater um die niedersächsische Pflegekammer geht in den nächsten Akt: Eine Vollbefragung der Pflegekräfte in Niedersachsen soll jetzt über ...


 Nachruf: ✝ Dr. Jens Bruder

08.06.2020   Mit tiefer Betroffenheit haben wir vernommen, dass Dr. med. Jens Bruder am 12. März 2020 im Alter von 77 Jahren in ...


 Corona-Virus: Neue Entwicklungen

02.06.2020   ► DER BUNDESTAG hat beschlossen, dass im Umfeld besonders gefährdeter Menschen mehr getestet werden soll, zum Beispiel in Pflegeheimen. Tests auf ...


 Corona-Prämie: Mal so, mal so?

22.05.2020   Der Bund hat über die Corona-Prämie entschieden, manche Länder beraten noch. Der Sachverhalt: Die Leistungen der Pflegekräfte sind während der Corona-Pandemie ins ...


 Besuchslockerungen: Medien greifen Thema auf

18.05.2020   Verschiedene Medien, darunter auch die HAZ in Hildesheim, haben die Problematik aufgegriffen, dass die Besuchsregelungen in Heimen auch für BewohnerInnen mit ...


 Besuchsverbote in Heimen: Lockerungen machen DVLAB Sorgen

11.05.2020   Mit großer Sorge verfolgen Fach- und Berufsverbände die geplanten Lockerungen bzw. Aufhebungen des Besuchsverbots in vollstationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Wohngemeinschaften. In ...


 Besuchsverbote: Leichte Lockerungen – um welchen Preis?

07.05.2020   Wochenlang haben BewohnerInnen in Alten- und Pflegeheimen wegen der Besuchsverbote keinen Angehörigen mehr zu Gesicht bekommen. Das stimmt. Daher sollen nun ...

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Top Aktuell

  Corona-
Nachrichten

Lockdown verlängert: Der Lockdown zeigt Wirkung. Die Infektionszahlen in Deutschland sind weiter gesunken. Für den 12. Februar 2021 vermeldet das Robert-Koch-Institut (RKI) nunmehr 9.860 Neuinfektionen innerhalb 24 Stunden sowie 556 neue Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Bundesdurchschnitt auf derzeit 62,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gefallen. Dennoch haben Bund und Länder den Lockdown bis zum 7. März verlängert. Ihr Beschluss sieht einen nächsten Öffnungsschritt bei einer "stabilen" 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen vor.

Bald genug Impfstoff? Bisher hagelte es Kritik, weil der Corona-Impfstoff in Deutschland seit Impfbeginn eher tröpfelnd als hinreichend eintrifft und sich Millionen Menschen gedulden müssen. Es sieht jedoch so aus, als könne das Regierungsversprechen gehalten werden, allen Erwachsenen bis zum Spätsommer 2021 ein Impfangebot zu machen. Der Engpass scheint sich nach dem ersten Quartal aufzulösen. Im zweiten Quartal erwartet die Bundesregierung 63,8 Millionen Dosen der bisher drei zugelassenen Impfstoffe. Möglicherweise kommen noch 13,6 Dosen weiterer zugelassener Impfstoffe hinzu. Damit wäre dann im dritten Quartal sogar mit 126,6 Millionen Dosen zu rechnen.

Wird der Schutzschirm abgespeckt? Die Bundesregierung plant eine Verlängerung des Corona-Rettungsschirms für Pflegeeinrichtungen bis zum 30. Juni 2021. Allerdings wird der Schutzschirm möglicherweise abgespeckt. So sollen z.B. Mindereinnahmen nur noch dann erstattet werden, wenn sie direkte Folge von behördlichen bzw. landesrechtlichen Corona-Regelungen sind. Ob das so ist, soll die Pflegekasse vor Erstattung prüfen. Stünde diese Einschränkung bald so im Gesetz, würden auf Pflegeeinrichtungen gesteigerter bürokratischer Aufwand sowie erhebliche Unsicherheiten und ggf. sogar Existenzgefahr zukommen.

Wieder mehr Freiheit durch Impfung? Der Deutsche Ethikrat hat am 4. Februar 2021 seine Ad-hoc-Empfehlung "Besondere Regeln für Geimpfte?" vorgelegt. Danach sollen in der allgemeinen Bevölkerung gegen Corona geimpfte und nicht-geimpfte Menschen weiterhin gleich behandelt werden.
Anders beurteilt der Ethikrat diese Frage für BewohnerInnen u.a. in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Für dort lebende, bereits geimpfte Personen empfiehlt er, außergewöhnliche Beschränkungen ihrer Freiheit aufzuheben. Insbesondere denkt der Ethikrat dabei an Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtungen (z.B. keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine Gruppenangebote etc).
Solche einschneidenden Beschränkungen seien deutlich belastender als alles, was andere BürgerInnen durch Corona-Maßnahmen erdulden müssten, so das Gremium.

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