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 RKI hat Corona-Leitfaden aktualisiert

21.09.2020   Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im September seine Empfehlungen zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen aktualisiert.

Die Empfehlungen richten sich an Beschäftigte und verantwortliche Leitungen von Alten- und Pflegeheimen und von Einrichtungen für die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie an den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Peter Dürrmann, Bundesvorsitzender des DVLAB, hatte in Zusammenhang mit präventiven Maßnahmen gegen eine Corona-Infektion in Altenhilfeeinrichtungen schon lange für einen differenzierten Blick plädiert.

Dies fordert nun auch das RKI. Im Leitfaden heißt es u.a.:

"Die avisierten Einrichtungen sind sehr heterogen und das Spektrum der betreuten Personen reicht von Menschen, die mehr oder weniger selbständig in ihrem eigenen persönlichen Wohnbereich leben bis hin zu schwerst pflegebedürftigen Menschen, die eine intensive Rund-um die Uhr-Betreuung benötigen.

Die vorliegenden COVID-19-Empfehlungen beruhen zwar im Kern auf den bekannten Standardmaßnahmen zu Prävention und Management von übertragbaren Krankheiten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen – aufgrund der sehr unterschiedlichen Bedingungen und Gegebenheiten ist jedoch eine Eins-zu-eins Umsetzung nicht in jeder Betreuungssituation ohne weiteres machbar. Daher ist es notwendig, dass die Verantwortlichen der Einrichtungen gemeinsam mit den örtlichen Gesundheitsbehörden die erforderlichen Maßnahmen im Sinne der Empfehlungen flexibel und mit Augenmaß den gegebenen Umständen und Bedingungen Vorort anpassen.

Dies erfordert stets eine sensible Abwägung des Nutzens der Maßnahmen zum Schutz der in der Obhut der Einrichtungen befindlichen Menschen vor Erkrankung und ggf. Hospitalisierung und Tod gegenüber möglichen psychosozialen Folgen und anderen Kollateralschäden."

Hier der Leitfaden

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Top Aktuell

  Mitgliederversammlung:
Dieses Jahr virtuell

Die Corona-bedingten Infektionszahlen steigen exorbitant. Daher führt der DVLAB am 9. Dezember 2020 um 15 Uhr seine Mitgliederversammlung als Video-Konferenz durch. Damit der Verband handlungsfähig bleibt, appelliert er an seine Mitglieder: "Nehmen Sie an der virtuellen Mitgliederversammlung teil und zoomen Sie mit!"

  Corona-Schnelltest:
Mehr Sicherheit

Seit Mitte Oktober 2020 können Einrichtungen der Altenpflege regelmäßig kostenfreie Antigen-Schnelltests bei asymptomatischen Mitarbeitenden, BewohnerInnen und BesucherInnen durchführen. Das geht aus der aktuellen Coronatest-Verordnung des Bundes vom 14. Oktober hervor. Das Testkontingent einer Einrichtung richtet sich nach der von ihr betreuten Personenzahl. In der stationären Pflege sind das bis zu 20 Schnelltests im Monat pro BewohnerIn, in der ambulanten Pflege bis zu 10 Tests pro PatientIn. Ist ein Schnelltest positiv, wird das Ergebnis mit dem sensibleren PCR-Test überprüft. Die Kosten sollen aus dem Gesundheitsfond beglichen werden.

Hier die Verordnung

  Verdi & BVAP:
Einig über Tarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi und die Bundes-
vereinigung Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) sind sich nach eigenem Bekunden über einen Tarifvertrag für die Altenpflege einig: Fachkräfte mit Examen sollen ab 01.01.2023 mindestens 18,50 Euro die Stunde verdienen, Pflegehilfskräfte entsprechend weniger. In Kraft treten soll der Tarifvertrag bereits Mitte 2021. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (Foto) möchte die Regelungen für die gesamte Branche verbindlich machen. Andere Vertreter der Langzeitpflege wenden sich gegen diesen Plan.
Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons
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