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 Zeitschrift „Altenheim“: Peter Dürrmann unter den TOP 20 Köpfen des Jahres

04.12.2019   Die Zeitschrift „Altenheim“ hat in ihrer aktuellen Dezemberausgabe Menschen geehrt, die sich im Jahr 2019 in besonderer Weise für die Pflege engagiert haben. Unter den „TOP 20" Köpfen des Jahres belegt der DVLAB-Bundesvorsitzende Peter Dürrmann Platz 8.

„Wer hat aus Sicht der Redaktion 2019 viel bewegt und angestoßen? Wer sind die Köpfe hinter all diesen rasanten Veränderungen und Entwicklungen, die gerade geschehen? Wir stellen Ihnen die 20 wichtigsten Gesichter des Jahres vor – einige werden Ihnen bekannt sein, manche werden Sie überraschen!“

Mit diesen Worten führt „Altenheim 12/2019“ in das Ranking ein. Und weiter: „Die Pflege befindet sich in einem fundamentalen Wandel. Dabei sind es auch immer einzelne Menschen, die diesen Wandel bestimmen und (...) vorangehen, vorausschauen und manchmal auch viel Mut beweisen.“ In diesem Sinne wollte die Redaktion dem Wandel in der Pflege ein Gesicht geben.

► Auf Platz 8 setzte sie PETER DÜRRMANN. Begründung: „Eloquent, kämpferisch, umtriebig – Peter Dürrmann lässt nicht locker. Ihm und dem ´Bündnis für Altenpflege` ist im Rahmen der Pflegeberufereform ein Teil-Sieg gelungen. Er wird einfach nicht müde, für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen. Weil es ihm wichtig ist. Ohne solche Köpfe, die für die Branche brennen, stünde es schlecht um die Altenpflege.“

Als Laudatorin für Peter Dürrmann hat die Zeitschrift Dr. Birgit Hoppe gewonnen. Die Vorstandsvorsitzende des AAA (Arbeitskreis Ausbildungsstätten für Altenpflege in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin) schreibt auf Seite 23:

„Es gibt Personen, die herausragen. Darin, wie sie sich für Menschen, fach- und gesellschaftspolitische Themen einsetzen. Dabei eine hohe Fachexpertise besitzen und nicht einfach Trends zum eigenen Nutzen folgen. Zu ihnen gehört Peter Dürrmann. Die Altenhilfe in Deutschland kann sich glücklich schätzen, dass er Verantwortung übernimmt. Die Zusammenarbeit mit ihm ist fachlich stets ein Gewinn. Sein Wissen und Können ist nicht zuletzt deswegen eine Bereicherung für die Entwicklung der Altenhilfe, weil er in Kontexten denkt und handelt.“

Platz 1 belegt in der „Altenheim“ übrigens Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Er sei ambitioniert und habe anders als seine Vorgänger viel bewegt bzw. versuche dies zumindest, auch wenn bei ihm Quantität vor Qualität gehe, stellt die Redaktion fest.

Neben Peter Dürrmann kürt das Heft unter den „TOP 20“ weitere Menschen, die dem DVLAB sehr nahe stehen:

• PROF. DR. KLAUS WINGENFELD (Universität Bielefeld), „Erfinder“ des neuen Pflege-TÜV, setze auf Ergebnisqualität statt Checklisten, so die Redaktion. Wingenfeld ist auch Kooperationspartner des DVLAB bei der Studie „Bedarfskonstellationen bei gerontopsychiatrisch erkrankten Heimbewohnern mit schweren Verhaltensauffälligkeiten“.

• BERNHARD SCHEIDER, Sprecher der Initiative Pro Pflegereform: Dass ein Sockel-Spitze-Tausch in der Pflegeversicherung immer mehr Gehör in der Politik und bei Verbänden finde, sei insbesondere Schneiders nimmermüdem Einsatz zu verdanken, so die Redaktion. Bernhard Schneider ist auch Mitglied im DVLAB, der die Reform der Pflegeversicherung mit vorantreibt.

• PROF. DR. HEINZ ROTHGANG, Universität Bremen, zähle „zu den wichtigsten Forschungs-Köpfen der Altenpflege“, heißt es. Er entwickle auch ein neues Personalbemessungssystem, dessen von allen mit Spannung erwarteter Personalmix ihm wohl schon bekannt sei. Rothgang ist auch auf den Bundeskongressen des DVLAB ein immer hochgeschätzter Referent.

• MICHAEL WIPP, Inhaber von WippCARE, sei einer der bekanntesten Berater der Branche: Der Pflege-Experte könne alle Fragen zur Indikatoren-Erhebung oder der neuen Pflegequalitätsprüfung beantworten und sorge mit dafür, dass das neue Verfahren auch in der Praxis ankomme, schreibt die Redaktion. Wipp ist Mitglied im Bundesvorstand des DVLAB.


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Top Aktuell

  Bundeskongress ist im Jahr 2020 abgesagt

Jedes Jahr nehmen über 500 Leitungskräfte der Altenhilfe am DVLAB-Bundeskongress in Berlin teil. In diesem Jahr war der Kongress für den 19./20. November 2020 terminiert. Nach langem Ringen hat der DVLAB seine zentrale Jahresveranstaltung nun schweren Herzens abgesagt. Denn aus heutiger Sicht ist nicht vorauszusehen, ob es im Herbst zu einer zweiten Welle der Pandemie kommen wird. Daher halten die Verantwortlichen das Risiko, dass sich in Berlin TeilnehmerInnen oder Referentinnen/Referenten mit dem Corona-Virus infizieren könnten, für nicht kalkulierbar.

  Pflegekammer NRW:
Steht vor Errichtung

Am 24. Juni 2020 hat der Landtag in Nordrhein-Westfalen ein Gesetz zur Errichtung einer Pflegekammer verabschiedet. CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen stimmten dem Gesetz zu. Die NRW-SPD nannte sie hingegen ein "Bürokratiemonster", das keine Arbeitsbedingungen und Löhne verbessere. Diese Einschätzung teilt auch der DVLAB. Das Land will die Pflegekammer in NRW in den ersten drei Jahre mit maximal fünf Millionen Euro als Anschubfinanzierung unterstützen. Langfristig soll sich die Kammer jedoch aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder finanzieren.


 
Pflegekammer Niedersachsen:
Präsidentin erweckt falschen Eindruck

Derzeit wird gegen den Betreiber eines Pflegeheims im nieder-
sächsischen Celle ermittelt. Dort sollen Mitarbeitende mehrere Bewohner schwer misshandelt haben. Zu diesem Fall äußerte Nadya Klarmann (Foto), Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen, in einer Presseerklärung u.a.: "Die Rahmenbedingungen, unter denen die Pflegefachpersonen ihren Beruf ausüben, sind teilweise unhaltbar. (...) Die Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachsen wird sich mit Hochdruck damit beschäftigen, Lösungen zu entwickeln, wie zukünftig mit solchen Vorfällen umgegangen werden soll." Nach Auffassung des DVLAB erweckte Klarmann damit den fälschlichen Eindruck, als könne ihre Institution die Rahmenbedingungen wie Personalschlüssel oder Entlohnung verändern.
Zudem berichtet der NDR, dass die niedersächsische Pflegekammer nun an einem Meldesystem arbeite. Dieses solle dazu beitragen, dass Missstände einfacher und ohne Sorge vor negativen Folgen für Pflegekräfte oder Angehörige gemeldet werden könnten.

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