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DVLAB e.V. Bundesgeschäftsstelle:
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Bundeskongress > 2017 > Programm


23. BUNDESKONGRESS
für Leitungskräfte in der Altenhilfe

Am 23. und 24. November 2017 in Berlin


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Gesetzgeber wollte mit vielen neuen gesetzlichen Regelungen und Verordnungen die pflegerische Situation von älteren Menschen sowie von Pflegenden deutlich verbessern. Ist dieses Ziel erreicht worden?

Zweifel scheinen berechtigt. Viele gute Absichten warten weiterhin auf ihre Aflgestaltung oder konkrete Umsetzung. Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass die großzügige Übergangsregelung von Pflegestufen in Pflegegrade erhebliche Risiken in sich birgt. Zudem geht jedes Bundesland mit diesen Risiken anders um, was die Sache zusätzlich erschwert. Darüber hinaus stellt sich die Frage: Welche Ziele verfolgen Regierung und Opposition für die Altenppfege nach der Bundestagswahl?

Im Rahmen des 23. Bundeskongresses werden bis zu 500 Leitungskräfte Antworten und Orientierung zu diesen und weiteren aktuellen Fragen erhalten. Seien Sie dabei! Erleben und diskutieren Sie in Berlin mit, wie hochkarätige Referentinnen und Referenten die Weiterentwicklung der Altenhilfe in der nächsten Legislaturperiode beurteilen.

Und es gibt noch viele andere gute Gründe für Ihre Teilnahme am diesjährigen Bundeskongress. So können wir Ihnen durch eine Optimierung der räumlichen Gegebenheiten einen noch besseren Tagungskomfort als in den Vorjahren bieten. Das sind ausgezeichnete Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wissenstransfer und einen guten kollegialen trägerübergreifenden Austausch.

Sie können sich ab sofort über die Online-Anmeldung oder mit der Faxanmeldung anmelden und die Frühbucherkonditionen nutzen. Bitte beachten Sie, dass der Kongress in den letzten zwei Jahren rasch ausgebucht war.

Kommen Sie nach Berlin – Wir freuen uns auf Sie!

Mit kollegialen Grüßen

Peter Dürrmann
Bundesvorsitzender des DVLAB

  Altenhilfe 2021

Reformen vollenden -
stationäre Pflege stä
rken
       
  Kongressmoderation:
Dr. Marion Goldschmidt, DVLAB
Dr. Marion Goldschmidt
Direktorin Parkresidenz Alstertal Hamburg, Sprecherin der DVLAB Landesgruppe Hamburg, Mitglied des Landesvorstandes des bpa, Hamburg
Donnerstag, den 23.11.2017    
Ab 8.00 Uhr Registrierung
im Hotel Berlin, Berlin

Begrüßungskaffee
   
       
10.30 - 10.45 Uhr Eröffnung
Peter Dürrmann, Bundesvorsitzender des DVLAB e.V.
   
       
10.45 - 11.25 Uhr Altenpflege 2021 und später
Unsere Zukunft liegt im Quartier
Dr. Jürgen Gohde, Berlin


Dr. h.c. Jürgen Gohde
Evangelischer Theologe, ist Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) und war Vorsitzender des vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, Berlin.
       
11.25 - 12.05 Uhr Kritik und Vorschläge zur Weiterentwicklung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs
Ergebnisse der Studie "Bedarfskonstellationen bei gerontopsychiatrisch
erkrankten Heimbewohnern mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten"

Peter Dürrmann, Holle
Peter Dürrmann
Dipl. Sozialpädagoge/-arbeiter, Bundesvorsitzender des DVLAB e.V. und Geschäftsführer der Seniorenzentrum Holle GmbH, Sprecher des Bündnis für Altenpflege, Holle.
       
12.05 - 12.25 Uhr Pause und Besuch der Ausstellung

   
       
12.25 - 13.05 Uhr Deutliche Abweichungen der Pflegegrade zur Überleitungsstruktur
Auswirkungen auf die Personalausstattung und Budgets der Heime
Stephan Dzulko, Krefeld
Stephan Dzulko
Context Akademie Krefeld, Fachautor und Berater von Einrichtungen der Altenhilfe. DVLAB Bundesvorstand, langjähriger stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB), Krefeld.
13.05 - 14.05 Uhr Mittagessen und Besuch der Ausstellung    
       
14.05 - 14.45 Uhr Auswirkungen der Pflegereformen - Im Fokus: Pflegebedürftigkeitsbegriff, Qualität und Personal
Einschätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit
Ministerialdirigent Dr. Martin Schölkopf, Berlin
Ministerialdirigent Dr. Martin Schölkopf
Verwaltungswissenschaftler, Leiter der Unterabteilung Pflegeversicherung im Bundesministerium für Gesundheit, Veröffentlichungen, Vorträge und Dozententätigkeit zur Sozial- und Gesundheitspolitik, Berlin
       
14.45 - 16.15 Uhr Gerechte Bezahlung in der Pflege - was ist das und wie geht es weiter?
Statements

Bernhild Birkenbeil,
Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, Mönchengladbach

Rainer Brüderle,
bpa-Arbeitgeberverband, Berlin

Oliver Blatt,
Verband der Ersatzkassen, Berlin

Moderation:
Georg Nicolay,
DVLAB Bundesvorstand
Bernhild Birkenbeil
Geschäftsbereichsleitung der Altenheime der Stadt Mönchengladbach GmbH, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB), Mönchengladbach
  Rainer Brüderle
Politiker der FDP, u.a. von 1987 bis 1998 Wirtschaftsminister von Rheinland-Pfalz, langjähriger stellvertretender Vorsitzender sowie Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, von 2009 bis 2011 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Berlin
  Oliver Blatt
Diplom-Volkswirt, Leiter der Abteilung Gesundheit, Verband der
Ersatzkassen e.V. (vdek), Berlin
  Georg Nicolay
Diplom-Pädagoge, IdeaCare – Trägerberatung in der Altenhilfe,
u.a. langjähriger Geschäftsführer der Gesellschaft für Dienste im Alter GDA sowie der Rentaco, DVLAB Bundesvorstand, Köln
16.15 - 16.45 Uhr Pausencafé und Besuch der Ausstellung    
       
16.45 - 17.15 Uhr

Kritische Anmerkungen zur Entwicklung des Personalbemessungssystems
Am Start schon zum Scheitern verurteilt?
Prof. Dr. Katarina Planer, Bern

Prof. Dr. Katarina Planer
Professorin an der Berner Fachhochschule, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, langjährige Bildungsreferentin an der IN VIA Akademie, Meinwerk- Institut, Paderborn, Pflegewissenschaftlerin, MScN, Dipl. Pflegewirtin (FH), Bern
       
17.15 - 17.45 Uhr Pflegeberufereformgesetz
Wie geht es weiter?
Dr. Thomas Kunczik, Wiehl
Dr. Thomas Kunczik
Biochemiker, Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Altenpflege e.V. (DBVA), Wiehl
       
17.45 - 18.00 Uhr Besuch der Ausstellung    
       
18.00 - 19.00 Uhr Bundestagswahl 2017
Was sind die Pläne der neuen Bundesregierung und der Opposition in der Altenpflegepolitik?

Erwin Rüddel,
pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Dr. Edgar Franke,
Vorsitzender Ausschuss für Gesundheit, SPD-Bundestagsfraktion

Kordula Schulz-Asche,
Sprecherin für Gesundheitswirtschaft, Bundestagsfraktion der Grünen

Pia Zimmermann,
pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke

Moderation:
Peter Dürrmann

Erwin Rüddel
Pflegepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mitglied des Bundesfachausschusses "Gesundheit und Pflege" der CDU, Berlin
  Dr. Edgar Franke
Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, SPD-Bundestagsfraktion Studium der Politik- und Rechtswissenschaften, Gründungsrektor der Hochschule der Gesetzlichen Unfallversicherung in Bad Hersfeld, Herausgeber des im Nomos Verlag erschienen Lehr- und Praxiskommentars SGB V II, Berlin
  Kordula Schulz-Asche
Bundestagsfraktion der Grünen, u.a. Sprecherin für Prävention und Gesundheitsförderung, Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin
  Pia Zimmermann
Pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke und Mitglied im Gesundheitsausschuss, von 2008 bis 2013 Abgeordnete im Landtag von Niedersachsen, Berlin
  Im Anschluss:
"Berliner Abend"

Get together inkl. Buffet, Bier und Softgetränke im Hotel Berlin, Berlin
   
     
Freitag, den 24.11.2017    
9.30 - 10.15 Uhr Shared spaces in der Altenhilfe
Praktische Beispiele und Konzeptideen für modernes Leben und Wohnen
Dr. Matthias Faensen, Berlin
Dr. Matthias Faensen
Inhaber und Geschäftsführer der Advita Pflegedienst GmbH (Berlin, Sachsen, Thüringen); Mitglied des Präsidiums und Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa)
       
10.15 - 11.00 Uhr Natürliche und nicht natürliche Todesfälle in der professionellen Pflege
Die Polizei ermittelt - was nun?
Ralf Müller-Päuker, Gütersloh
Dr. jur. Anne-Christine Paul

Ralf Müller-Päuker
Fachanwalt für Medizin-, Sozial- und Versicherungsrecht, u.a. Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht e.V., Anwalt in einer Vielzahl von Musterverfahren, umfangreiches Seminar- und Vortragswesen, Fachautor, Gütersloh
    Dr. jur. Anne-Christine Paul
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht und Strafrecht, Vertrauensanwältin des Medizinrechtsberatungsnetzes, Lehrbeauftragte an der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik Dortmund e.V. (BUFA), Mitglied des Sachverständigenrates der Innung für Orthopädie- und Orthopädieschuhtechnik Süd-West (Rheinland-Pfalz/Saarland), Fachautorin zu strafrechtlichen Themen mit sozialrechtlichem Bezug
       
11.00 - 11.30 Uhr Pausencafé und Besuch der Ausstellung    
       
11.30 - 12.15 Uhr Entprofessionalisieren wir uns?
Zur Bedeutung der Sprach(un)kultur in der Altenpflege
Prof. Dr. Rainer Gronemeyer, Gießen
Prof. Dr. Reimer Gronemeyer
Dr. theol. und Dr. rer. soc., Prof. em. für Soziologie an der Universität Gießen, Vorsitzender der "Aktion-Demenz", Forschungsprojekte zum Thema Hospizdienste und Palliative Care sowie Migration und Demenz, Gießen
       
12.15 - 13.00 Uhr Herausforderung Menschen mit Lernbehinderung und Demenz in der Behindertenhilfe
Ergebnisse eines Kooperationsprojektes aus Baden-Württemberg
Christina Kuhn, Stuttgart
Christina Kuhn
M.A., Krankenschwester, Kulturwissenschaftlerin, Demenz Support Stuttgart gGmbH, Stuttgart
       
13.00 - 14.00 Uhr Mittagessen und Besuch der Ausstellung    
       
14.00 - 14.45 Uhr Ergebnisqualität in der stationären Langzeitpflege
Perspektiven für die Modernisierung der Qualitätssicherung nach dem PSG II
Dr. Klaus Wingenfeld
Dr. Klaus Wingenfeld
Soziologe und promovierter Gesundheitswissenschaftler, Geschäftsführer und Projektleiter am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld
       
14.45 - 15.30 Uhr Migrantinnen als Lückenbüßer für die Pflege?
Rechtliche und ethische Fragen zum grauen und schwarzen Arbeitsmarkt
Dr. Elke Tießler-Marenda, Freiburg
Dr. Elke Tießler-Marenda
Studium der Rechtswissenschaften, wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Deutsche und Bayerische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der Juristischen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität, seit 2001 als Referentin für Rechtspolitik und Grundsatzfragen von Migration und Integration beim Deutschen Caritasverband, Freiburg
       
15.30 - 15.45 Uhr Pausencafé und Besuch der Ausstellung    
       
15.45 - 16.30 Uhr Leben bis zum letzten Atemzug
Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Bonn
Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr Psychologin, wegbereitende Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Erforschung des Alterns. Von 1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Gründete 1986 das Institut für Gerontologie und 1995 das Deutsche Zentrum für Alternsforschung in Heidelberg. Sie war u.a. Präsidentin der Deutschen Gesellschaft der Gerontologie und Geriatrie, Bonn
  Im Anschluss:
"Auf 5 Minuten"

Schlussbetrachtung und Ausblick
Peter Dürrmann, DVLAB e.V.
 
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