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 Pflegereform: Bleiben verhaltensauffällige Menschen mit Demenz auf der Strecke?

04.05.2017   Der DVLAB Bundesverband hat heute seine Kritik am Pflegebedürftigkeitsbegriff mit der Aussendung einer Presseerklärung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Darin heißt es u.a.: "Zwei Jahrzehnte lang ist zu Recht kritisiert worden, dass der Pflege-und Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenz nicht angemessen berücksichtigt wurde. Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff sollte sich das ab 2017 bessern." Aber bereits nach wenigen Monaten Praxiserfahrung mit dem „Neuen Begutachtungsinstrument“ (NBI) würde sich abzeichnen: "Verlierer der Reform sind aktive Menschen mit mittlerer bis schwerer Demenz und offenkundigen Verhaltensauffälligkeiten."

Weiter informierte der Verband die Öffentlichkeit über eine von ihm und Kooperationspartnern initiierte Studie. Damit soll überprüft werden, "ob sich die Einschätzung der Altenpflegeeinrichtungen bezüglich zu niedriger Pflegegrade für Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz bestätigt und inwieweit ein generelles Absinken des derzeitigen Pflegegradniveaus zu erwarten ist."

Die Begutachtungsergebnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen aus den ersten 100 Tagen nach Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs legen diese Vermutung jedenfalls nahe: Nur bei zwei Prozent der Versicherten wurde der Pflegebedarf in Grad 5 und nur bei fünf Prozent in Grad 4 eingruppiert.

Hier die vollständige Presseerklärung



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Top Aktuell

  24. Bundeskongress: Programm steht, Werbung läuft

"Herausforderung Altenpflege für die Politik" - so titelt der diesjährige Bundeskongress des DVLAB am 15./16. November in Berlin. Dabei wird es um Bausteine für ein künftiges Gesamtkonzept gehen. Erwartet werden: rund 500 Leitungskräfte aus der Altenhilfe, 19 Expertinnen und Experten am Mikrophon, 14 richtungsweisende Vorträge sowie eine namhaft besetzte Podiumsdiskussion in zwei Tagen. Den Eröffnungsvortrag hält Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister (Foto).
Anmeldungen für den Bundeskongress noch bis zum 27. Juli mit Frühbucherrabatt!

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  Pflege: Beitragssatz steigt

Laut Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, wird der Beitragssatz zur Pflege-
versicherung im Jahr 2019 um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttolohns (Kinderlose: 2,8 %). Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes schlägt in der Pflegekasse bis Ende 2018 ein Minus von drei Milliarden Euro zu Buche - also dreimal mehr als erwartet. Spahn verortet die Ursache dafür in den jüngsten Reformen. Sie hätten zu mehr Leistungsansprüchen und mehr Pflegebedürftigen geführt. Der Minister ist davon überzeugt, dass die Menschen bereit sind, mehr für die Pflege zu zahlen. Er will damit ein weiter wachsendes Defizit verhindern und den Beitragssatz bis 2022 stabil halten.

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