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 Kritik am Pflegebedürftigkeitsbegriff

31.03.2017   Der spezifische Pflege- und Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenz sollte mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs endlich angemessen berücksichtigt werden. Jetzt ist die Reform da und zeigt: Offensichtlich wurde zuviel versprochen.

Der DVLAB befürchtet, dass Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz und herausforderndem Verhalten zu Verlierern der Reform werden könnten, wenn sie noch körperlich agil sind und sich unter Anleitung noch teilweise selbst versorgen können. Dieser Personenkreis benötigt eine fortgesetzt zeitintensive Betreuung, wird im neuen System aber überwiegend nur in Pflegegrad 4 eingruppiert. Die Expertenkommission hatte für ihn jedoch eine besondere Bedarfskonstellation gesehen und Pflegegrad 5 vorgeschlagen. Nun will der DVLAB seine Befürchtung zu dieser Personengruppe mit einer Erhebung belastbarer Daten untermauern.

Außerdem kritisiert der Verband vehement die Ausführungen in der vom GKV veröffentlichten Praktikabilitätsstudie zur Einführung des neuen Begutachtungsassessments zu diesem Personenkreis. „Mit 0,2% ist er unter den Betroffenen völlig unterrepräsentiert“, sagt Peter Dürrmann. „Statistisch wiesen vor der Reform 71 % der Pflegeheimbewohner Einschränkungen der Alltagskompetenz auf. Unter diesen Betroffenen zeigten wiederum fast 30 % erhebliche Beeinträchtigungen – sprich: Verhaltensauffälligkeiten!“

Den DVLAB-Bundesvorsitzenden verstört auch der Hinweis in der Studie, dass herausforderndes Verhalten medikamentös (Psychopharmaka) zu lösen sei. „Dies widerspricht allen wissenschaftlichen Studien und auch allen Erfahrungen aus über 20 Jahren spezialisierter Betreuung von Menschen mit Demenz.“

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Top Aktuell

  23. Bundeskongress:
Aktuell, intensiv und hoch frequentiert

Erfolg hat viele Gesichter und quantitative wie qualitative Dimensionen. In diesen Koordinaten war der komplett ausgebuchte 23. Bundeskongress des DVLAB am 23./24. November 2017 erfolgreicher als jemals zuvor in den letzten Jahren. Einerseits konnte der Bundesvorsitzende Peter Dürrmann erstmals 500 (!) Leitungskräfte und Expertinnen/Experten in Berlin begrüßen. Für so viel Andrang war das Raumkonzept eigens komfortabel erweitert worden. Andererseits war das starke Interesse, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend rückmeldeten, der aktuellen Themenauswahl geschuldet: Das diesjährige Programm unter dem Titel "Altenhilfe 2021 - Reformen vollenden, stationäre Pflege stärken" hatte magnetische Wirkung entfaltet und im Ergebnis die Erwartungen an neue Erkenntnisse, Einblicke in die Zukunft und wertvolle Informationen für die Praxis noch übertroffen.

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  Fachtagung zum Brennpunkt: Personalbemessung

Die stationäre Pflege steht vor geronto-
psychiatrischen Heraus-
forderungen. Sie muss ihnen wirksam begegnen - jetzt! Aber wie? Diese Frage greift der DVLAB auf seiner zukunftsweisenden Fachtagung am 12. Dezember 2017 in Kassel auf: "Brennpunkt: Personalbemessung - Pflegegrad- und Budget-
entwicklung in der stationären Pflege". Das Referententeam Peter Dürrmann, Stephan Dzulko, Karin Kinzel und Dr. Sebastian Weber thematisiert in Kassel die zentralen Aspekte und Handlungsfelder.

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