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 Qualitätsausschuss: Künftig Sitz und Stimme?

30.01.2018   Der DVLAB und der DBVA wollen sich Sitz und Stimme im Qualitätsausschuss mit dem Deutschen Pflegerat im Rahmen einer zweijährigen Rotation zu teilen. Jeweilige Entscheidungen sollen untereinander abgestimmt werden. Das hatten sie stellvertretend für die Berufs- und Fachverbände aus dem Bündnis für Altenpflege in einem gemeinsamen Gespräch im Bundesgesundheitsministerium angeregt. Anfang 2018 hatte der DPR dazu nun seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, ein Vertrag wurde aber noch nicht geschlossen.

Der Qualitätsausschuss Pflege ist u.a. beauftragt, bestehende Instrumente der externen Qualitätsprüfung und der Qualitätsberichterstattung weiterzuentwickeln sowie die Entwicklung eines bundeseinheitlichen Personalbemessungsverfahrens zu begleiten.

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Top Aktuell

  24. Bundeskongress: Programm steht, Werbung läuft

"Herausforderung Altenpflege für die Politik" - so titelt der diesjährige Bundeskongress des DVLAB am 15./16. November in Berlin. Dabei wird es um Bausteine für ein künftiges Gesamtkonzept gehen. Erwartet werden: rund 500 Leitungskräfte aus der Altenhilfe, 19 Expertinnen und Experten am Mikrophon, 14 richtungsweisende Vorträge sowie eine namhaft besetzte Podiumsdiskussion in zwei Tagen. Den Eröffnungsvortrag hält Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister (Foto).
Anmeldungen für den Bundeskongress noch bis zum 27. Juli mit Frühbucherrabatt!

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  Pflege: Beitragssatz steigt

Laut Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, wird der Beitragssatz zur Pflege-
versicherung im Jahr 2019 um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttolohns (Kinderlose: 2,8 %). Nach Berechnungen des GKV-Spitzenverbandes schlägt in der Pflegekasse bis Ende 2018 ein Minus von drei Milliarden Euro zu Buche - also dreimal mehr als erwartet. Spahn verortet die Ursache dafür in den jüngsten Reformen. Sie hätten zu mehr Leistungsansprüchen und mehr Pflegebedürftigen geführt. Der Minister ist davon überzeugt, dass die Menschen bereit sind, mehr für die Pflege zu zahlen. Er will damit ein weiter wachsendes Defizit verhindern und den Beitragssatz bis 2022 stabil halten.

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