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 Fachtagung: "Brennpunkt: Personalbemessung"

15.12.2017   Die stationäre Pflege muss den gerontopsychiatrischen Herausforderungen JETZT wirksam begegnen - und nicht erst 2020 oder später! Gerade in Sachen Personalbemessung steht sie dabei vor entscheidenden Fragen.

Diese Fragen hat der DVLAB auf einer zentralen Fachtagung am 12.12.2017 in Kassel aufgegriffen. Die Veranstaltung stand unter dem Titel "Brennpunkt: Personalbemessung. Pflegegrad- und Budgetentwicklung in der stationären Pflege".

► HINTERGRUND ZUR FACHTAGUNG

Nach der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs befürchten stationäre Pflegeeinrichtungen zum Teil eine zu niedrige Eingruppierung von noch mobilen, aber gerontopsychiatrisch erkrankten Heimbewohnern mit ausgeprägt herausforderndem Verhalten. Bei diesem Personenkreis könnte es, so die Befürchtung, schwerfallen, bei Begutachtungen die höchsten Pflegegrade zu erreichen, obwohl eine besonders zeitintensive Betreuung erforderlich ist.

In einem Kooperationsprojekt zwischen der vom DVLAB geführten "Altenpflegearbeitsgruppe Pflegebedürftigkeitsbegriff" und dem Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld wurde im Frühjahr 2017 mit der Durchführung einer Studie zu Bedarfskonstellationen bei Heimbewohnern mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten begonnen. Im Mittelpunkt der Erhebung stand dabei u.a. die Frage, ob die gewonnenen Daten die Befürchtungen der Einrichtungen bestätigen und ob sich aus den Ergebnissen der Studie ggf. Lösungsansätze ableiten lassen. Insgesamt waren an der Studie 46 Einrichtungen beteiligt, in denen bei rund 3.500 Bewohnern der Pflegegrad sowie das Ausmaß und die Auswirkungen eingeschätzt wurden.
Die Studie befindet sich noch in der Auswertung. Ergebnisse sind im Februar 2018 zu erwarten.

► SCHWERPUNKTE AUF DER FACHTAGUNG
◆ Pflegegradentwicklung in stationären Einrichtungen nach der Überleitung sowie die Folgen
◆ Eingruppierungen der Unterstützungsbedarfe nach dem alten und neuen System
◆ Betreuungsbedarfe gerontopsychiatrisch erkrankter Bewohner mit Verhaltensauffälligkeiten
◆ Aufgabenbezogene Personalbedarfe und Wirtschaftlichkeit der Heime - Lösungsoptionen
◆ Neuregelung zur Rückzahlungsverpflichtung der Heime bei Nichtbezahlung der in der Pflegesatzvereinbarung vereinbarten Gehälter
◆ Realitätsgehalt Personalbemessungssystem
◆ Zukünftige Vergütungsstrukturen in der Pflege

► DIE REFERENTEN

◆ Peter Dürrmann, Holle, Dipl. Sozialpädagoge/-arbeiter, Geschäftsführer der Seniorenzentrum Holle GmbH, Bundesvorsitzender des DVLAB und Sprecher des Bündnisses für Altenpflege
◆ Stephan Dzulko, Meerbusch, context Akademie Krefeld, Fachautor und Berater von Einrichtungen der Altenhilfe. Er war langjährig stellvertretender Bundesvorsitzender des VDAB und ist heute Mitglied im Bundesvorstand des DVLAB.
◆ Martin Hamborg, Psychologe, Psychotherapeut, Supervisor; 30 Jahre Kieler Servicehäuser der AWO, DED, Erfahrungsaustausch BestDem in Hamburg, IQM DEMENZ, wegweiser-demenz.de, Gewaltvermeidung durch Professionalität, Entbürokratisierung der Pflege in Schleswig Holstein, Gerontopsychiatrische Weiterbildungen, Supervision, Fortbildung, Beratung, Vorträge, Workshops, Gesundheitsförderung, Musiker usw.
◆ Dr. Sebastian Weber, Rechtsanwalt (Sozietät Bender und Philipp in München), ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Lehrbeauftragter an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie an der Hochschule München
(Unser Foto zeigt die Referenten in der genannten Reihenfolge.)

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Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe ist in Teilen bereits in Kraft. Es soll ab 1. Januar 2020 u.a. das Altenpflegegesetz ablösen. Kern ist die Einführung einer generalistischen Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann. Bisher fehlte jedoch noch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Ein Referentenentwurf liegt dazu jetzt vor und befindet sich derzeit in Abstimmung.

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