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+++ Reform der Pflegeausbildung wirft neue Fragen, Probleme und Risiken auf +++ Bündnis für Altenpflege mit ausführlicher Stellungnahme zu Kompromiss +++
 
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Der DVLAB ist eine politisch und von Trägern unabhängige Berufsvereinigung. Er vertritt die Interessen von Leitungskräften aus ambulanten, teil- und vollstationären Diensten und Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe selbstbewusst und wirkungsvoll.

Die DVLAB-Mitglieder bilden in aktiven Landesverbänden starke organisierte Netzwerke zum kollegialen fachlichen Austausch. Zudem setzt der DVLAB mit seinem jährlichen Bundeskongress in Berlin sowie mit seinen Klausuren, Fachtagungen und Management-Seminaren thematische und fachliche Impulse.

Zugleich fördert der DVLAB damit die Weiterentwicklung und strategische Neuausrichtung der Altenpflege. Für Sie als Leitungskraft gilt es, auf die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen intelligente Antworten finden. Dabei unterstützt Sie unser Verband u.a. durch Wissenstransfer und funktionierende Netzwerke. DVLAB - dieser Zusammenschluss lohnt sich!

Peter Dürrmann, Bundesvorsitzender

  Pflege-
ausbildung:
Kompromiss wirft neue Fragen auf

Das Bündnis für Altenpflege hat zum Kompromiss der Koalitionspartner Stellung genommen. Es wird begrüßt, dass die Altenpflegeausbildung nicht abgeschafft werden soll. Allerdings lässt der Kompromiss aus Sicht der Bündnispartner entscheidende Aspekte völlig außer Acht. Sie fordern daher, dass vor der Einführung die Struktur, die Inhalte und die Finanzierung der Ausbildung zwingend geklärt sein müssen.
Auf acht Seiten legt das Bündnis detailliert dar, welche neuen Fragen der Kompromiss aufwirft, welche Probleme er übersieht und welche Risiken mit ihm einhergehen. An diesen grundlegenden Anmerkungen der Bündnispartner zur jetzt vorgeschlagenen Neuordnung der Pflegeberufe dürfte niemand vorbeikommen, der es mit der Sicherheit und Qualität der Versorgung pflegebedürftiger Menschen ernst meint.
Informieren auch Sie sich über neue "Fragen und grundlegende Anmerkungen zum Kompromissvorschlag zum Pflegeberufereformgesetz".

Hier geht es zum Papier der Bündnispartner

  Kritik am Pflege-
bedürftigkeits-
begriff

Der DVLAB hat Kritik am neuen Pflegebedürftigkeits-
begriff. Menschen mit mittelschwerer bis schwerer Demenz und herausforderndem Verhalten, die noch körperlich agil sind und sich unter Anleitung teils noch selbst versorgen können, erhalten im neuen System meist nur Pflegegrad 4. Die Expertenkommission sah für sie aber eine besondere Bedarfskonstellation und hatte Pflegegrad 5 vorgeschlagen. Der DVLAB will zu dieser Personengruppe nun belastbare Daten erheben.

Außerdem kritisiert der Verband, dass in der Praktikabilitätsstudie zur Einführung des neuen Begutachtungsassessments dieser Personenkreis völlig unterrepräsentiert ist. Den DVLAB-Bundesvorsitzenden Peter Dürrmann verstört zudem der Hinweis in der Studie, dass herausforderndes Verhalten medikamentös (Psychopharmaka) zu lösen sei. "Das widerspricht allen wissenschaftlichen Studien und auch allen Erfahrungen aus über 20 Jahren spezialisierter Betreuung von Menschen mit Demenz", so Dürrmann.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie hier.

Top Aktuell

  DVLAB wieder mit starken Kooperations-
partnern


Der DVLAB hat seine Befürchtungen zum neuen Pflege-
bedürftigkeits-
begriff öffentlich gemacht (vergl. "Kritik am Pflegebedürftigkeits-
begriff"). Nun will der Verband dazu belastbare Daten erheben und auswerten, um ggf. die Anpassung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs zu erreichen. Für dieses Vorhaben arbeitet der DVLAB erneut mit namhafte Kooperationspartnern bzw. Unterstützern zusammen, die alle trägerunabhängig sind: die Alzheimerberatung e.V., die Deutsche Expertengruppe Dementenbetreuung (DED) sowie den Deutschen Berufsverband Altenpflege (DBVA). Hinter der entsprechenden Arbeitsgruppe für die Erhebung stehen bisher also fast 50 Einrichtungen mit fast 4.500 pflegebedürftigen Menschen!

  Mitgliederversammlung entscheidet über Positionspapier

Der DVLAB hat sein Positions-
papier "Berufliche Qualifizierung von Leitungskräften" zur Abstimmungsreife weiterentwickelt. Die Veränderungen waren am 8. März vom Bund-Länder-Rat beraten und beschlossen worden. Vorgesehen ist nun u.a. ein Masterstudiengang im Bereich des Altenhilfe-
managements. Mit seinen Vorschlägen setzt der DVLAB erneut eine Innovation für bundeseinheitliche Kompetenzen und beruflichen Zugänge von Leitungskräften in der Altenhilfe. Nun werden die Delegierten des Verbandes auf der Mitgliederversammlung am 10. Mai in Kassel über das Positionspapier entscheiden.
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